eigengesetzlich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungei-gen-ge-setz-lich
eWDG, 1967

Bedeutung

nach eigenen Gesetzen
Beispiel:
die eigengesetzliche Dynamik einer Bewegung, Entwicklung, eines Prozesses

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dynamik Wertsphäre

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›eigengesetzlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Umgekehrt pflegt aber auch die Wirtschaft irgendwie durch die eigengesetzlich bedingte Struktur des Gemeinschaftshandelns, innerhalb dessen sie sich vollzieht, beeinflußt zu sein.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 175
Die neue eigengesetzliche Wirklichkeit der Menschen und Dinge kann auf keinem dieser vielen Wege erreicht werden.
Die Zeit, 26.11.1953, Nr. 48
In Wahrheit ist die Zivilisation und ihre eigengesetzliche Bewegung nur eine geschichtsbildende Kraft unter anderen.
Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 134
Denn hier zu Lande liegt die Bewunderung für den autonomen, eigengesetzlichen Menschen im Trend.
Die Welt, 27.06.2000
Inzwischen hat sie sich zu einem eigenständigen und eigengesetzlichen Phänomen entwickelt, das nicht länger adäquat aus seinen geistesgeschichtlichen Ursprüngen erklärt werden kann.
Hoekendijk, J. C.: Säkularismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 10434
Zitationshilfe
„eigengesetzlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/eigengesetzlich>, abgerufen am 25.04.2019.

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