eigentlich

GrammatikAdjektiv · ohne Komparativ
Aussprache
Worttrennungei-gent-lich
Wortbildung mit ›eigentlich‹ als Erstglied: ↗Eigentlichkeit  ·  mit ›eigentlich‹ als Letztglied: ↗uneigentlich
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
tatsächlich, wirklich
Beispiele:
ihre eigentliche Aufgabe bestand in der Durchsicht der Zeitschriften
die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt
seine eigentliche Begabung lag auf zeichnerischem Gebiet
erst nach Tagen zeigte er sein eigentliches Wesen
seine eigentlichen Pläne, Absichten verschleiern
meine eigentliche Heimat
was ist sein eigentlicher (= ursprünglich erlernter) Beruf?
das Haus wurde seiner eigentlichen (= ursprünglichen) Bestimmung zurückgegeben
die eigentliche (= wörtliche, direkte) Bedeutung eines Wortes
für das Eigentliche (= Wesentliche) fehlt ihm der Sinn
Ihn [den Traum] zu erlauschen ... heißt darum, von unserer eigentlichsten Eigenheit erfahren [St. ZweigHeilung291]
2.
in Wirklichkeit
Grammatik: adverbiell
Beispiele:
er war eigentlich Anglist
gehobenseine Erzählung war recht eigentlich eine Beichte
er hieß eigentlich ganz anders
an und für sich, im Grunde genommen
Grammatik: häufig im Aussagesatz
Beispiele:
eigentlich müsste ich jetzt gehen, aber ich bleibe noch ein bisschen
ich wollte eigentlich heute kein Geld mehr ausgeben, habe es aber doch gekauft
ich habe eigentlich gar keine Zeit
das durfte er eigentlich nicht sagen
ich wollte dich eigentlich erst morgen darum bitten
das ist eigentlich verboten
voriges Jahr hatten wir eigentlich gar keinen richtigen Sommer
3.
überhaupt, denn
Grammatik: adverbiell, partikelhaft, rückt häufig, meist im Fragesatz, die Frage näher und verleiht ihr Anschaulichkeit und Vertraulichkeit
Beispiele:
wo steckst du eigentlich den ganzen Tag?
was wollt ihr eigentlich von mir?
was hat sie eigentlich?
was denkst du dir eigentlich dabei?
warum eigentlich?
wie spät ist es eigentlich?
ich habe das eigentlich (= ja) schon immer gesagt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

eigen · Eigen · eigens · eigentlich · Eigenheit · Eigenschaft · Eigenschaftswort · Eigentum · Eigentümer · eigentümlich · Eigenbrötler · Eigenname · eigensinnig · Eigensinn
eigen Adj. ‘jmdm. (als Besitz) gehörend’, dann ‘einer Person oder Sache ausschließlich zukommend, für sie charakteristisch’ und daher auch ‘von besonderer Art, seltsam’, ahd. eigan (8. Jh.), mhd. eigen, asächs. ēgan, mnd. ēgen, mnl. eighen, eighijn, nl. eigen, afries. ēgen, ēin, aengl. āgen, engl. own, anord. eiginn, schwed. egen (got. nur aigin n. ‘Eigentum’, s. unten Eigen), ursprünglich Part. Prät. eines gemeingerm. Präteritopräsens mit der Bedeutung ‘haben, besitzen’, ahd. eigan, mhd. (vereinzelt) eigen, asächs. ēgan, aengl. āgan, engl. to own, anord. eiga, schwed. äga, got. *aigan (1. Pers. Sing. aih mit gammatischem Wechsel). Diesem Verb zugrundeliegendes germ. *aig-, *aih- (s. auch ↗Fracht) steht im Ablautverhältnis zu aind. ī́śē (wohl einem ursprünglich reduplizierenden Perfekt *i-iś-ai) ‘hat zu eigen, besitzt, beherrscht’ und läßt sich mit diesem sowie awest. aēšā- ‘Vermögen, Können, Habe, Eigentum’, toch. B aik- ‘kennen, wissen’ auf eine Wurzel ie. *ēik̑- oder *eik̑- ‘zu eigen haben, vermögen’ zurückführen. Absolute Verwendung des partizipialen Adjektivs ‘in Besitz befindlich’ findet sich (in bezug auf Personen) noch in mhd. eigen ‘unfrei’ (wozu leibeigen, s. ↗Leib). Eigen n. ‘Eigentum, Grundbesitz’, ahd. eigan (9. Jh.), mhd. eigen. Die gemeingerm. Substantivierung der neutralen Form des Adjektivs ist auch erhalten in Wendungen wie zu eigen haben, sich zu eigen machen, sein eigen nennen, etw. ist sein eigen, wo eigen jetzt adjektivisch aufgefaßt wird. eigens Adv. ‘besonders, ausdrücklich’ (17. Jh.), zum Adjektiv eigen mit adverbialem -s gebildet (bis Mitte 19. Jh. auch eigends mit dentalem Gleitlaut). eigentlich Adj. ‘ursprünglich, wirklich’, als Adverb ‘in Wirklichkeit, genaugenommen’ und häufig partikelhaft ‘denn, überhaupt’, mhd. eigenlich Adj. ‘eigentümlich, eigen, leibeigen, ausdrücklich’, eigenlīche Adv. ‘als Eigentum, ausdrücklich, bestimmt’; Einfügung des Gleitlauts -t- (wie z. B. in ↗öffentlich, ↗ordentlich, s. d.) vereinzelt schon mhd. und allgemein im Frühnhd. Eigenheit f. ‘auffällige Besonderheit’, mhd. eigenheit ‘Eigenschaft, Eigentümlichkeit’, frühnhd. selten, in pietistischen Schriften des 17./18. Jhs. als ‘Ichbezogenheit, auf die eigene Person gerichteter Sinn’ abgelehnt, seit Ende des 18. Jhs. verbreiteter, besonders im Sinne von ‘Originalität’. Eigenschaft f. ‘charakteristisches Merkmal, Wesenszug’, ahd. eiganscaft (Hs. 12. Jh.), mhd. eigenschaft ‘Eigentum, Eigentümlichkeit’, mhd. auch ‘Leibeigenschaft’; alle diese Bedeutungen noch frühnhd., daneben entsteht aus ‘Eigentümlichkeit’ vom Mhd. an der heutige Sinn; dazu Eigenschaftswort n. als Verdeutschung für ↗Adjektiv (s. d.) von Adelung (1781) eingeführt (statt Beiwort, Gueintz 1641, Gottsched 1730). Eigentum n. ‘was jmdm. gehört’, juristisch (im Unterschied zu ↗Besitz, s. d.) ‘was jmds. rechtlicher Verfügungsgewalt unterliegt’, mhd. eigentuom ‘Eigentum, Besitz’; dazu Eigentümer m. ‘wer rechtmäßig über etw. verfügen kann’ (15. Jh.) und eigentümlich Adj. ‘für eine Person oder Sache charakteristisch’, auch ‘seltsam, merkwürdig’ (16. Jh., zuvor, seit 15. Jh.) ‘jmdm. als Besitz gehörend’. Eigenbrötler m. auch Eigenbrödler ‘Sonderling, Einzelgänger’, literatursprachlich seit dem ersten Viertel des 19. Jhs., zuvor im Alem. ‘einen selbständigen Haushalt führender Junggeselle’ (ursprünglich ‘wer selbst sein Brot bäckt’, vgl. mhd. eigen brōt ‘eigenes Hauswesen’ und frühnhd. einbrodig ‘sein eigenes Brot, seinen eigenen Herd habend’, 15. Jh.). Eigenname m. Benennung eines Individuums, besonders ‘Personenname’; als Kompositum zuerst im 16. Jh. bezeugt (für lat. nōmen proprium, s. auch ↗Name). eigensinnig Adj. ‘auf der eigenen Meinung beharrend, starrköpfig’, spätmhd. eigensinnec ‘aus eigenem Entschluß, freiwillig’; wohl daraus rückgebildet ist Eigensinn m. ‘Starrköpfigkeit’ (vereinzelt vom 16. Jh. an neben der Fügung eigen Sinn, verbreitet seit Anfang 18. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
echt · eigentlich · in Wirklichkeit · ↗konkret · ↗real · ↗tatsächlich · ↗wirklich
Assoziationen
  • bei Lichte besehen · bei genauerer Überprüfung · bei näherem Hinsehen · genau gesehen (Einschub)
  • aus Fleisch und Blut · ↗leibhaftig · ↗real
Synonymgruppe
bei diesem Stichwort · bei dieser Gelegenheit · nebenbei bemerkt · ↗nebenher · nicht zu vergessen  ●  ↗übrigens  Hauptform · ach übrigens  ugs. · ↗apropos  geh. · da fällt mir (gerade) ein  ugs. · da wir gerade dabei sind  ugs. · eigentlich  ugs. · nur mal so nebenbei  ugs. · was ich noch sagen wollte  ugs. · wo wir gerade dabei sind  ugs. · wo wir gerade davon sprechen  ugs. · wo wir schon mal dabei sind  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
eher · eigentlich · ↗praktisch · so gut wie
Synonymgruppe
eigentlich · ↗fast (wie) · ↗gewissermaßen · ↗gleichsam · im Grunde · im Prinzip · ↗praktisch · ↗quasi · ↗sozusagen · weitestgehend · wenn Sie so wollen · wenn man so will  ●  an sich  ugs. · an und für sich  ugs. · so gut wie  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
echt · ↗effektiv · eigentlich · gelebt · ↗lebensecht · ↗real · so wie es sein soll · ↗tatsächlich · ↗wahrhaft · ↗wahrhaftig · ↗wirklich  ●  ↗ehrlich  ugs. · ohne Scheiß  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
an und für sich · eigentlich · ↗genau genommen · in Wirklichkeit · ↗tatsächlich · ↗ursprünglich
Assoziationen
  • der Herkunft nach · eigentlich · seinem Ursprung nach · ↗ursprünglich · vom Herkommen · von Haus(e) aus · von der Familie her
Synonymgruppe
eigentlich · ↗genau genommen · im Grunde · im Grunde genommen · im Klartext (streng bis ärgerlich im Ton) · im eigentlichen Sinne · ↗streng genommen · ↗strenggenommen  ●  von Rechts wegen  fig. · wenn Sie erlauben  floskelhaft, ironisierend · an und für sich  ugs. · ehrlich gesagt  ugs. · ich darf mir erlauben (hier einmal ...)  geh. · mit Verlaub  geh. · offen gesagt  ugs.
Assoziationen
  • grundsätzlich · im Grunde · im Grundprinzip · im Grundsatz · im Prinzip · in der Regel · ↗prinzipiell  ●  dem Grunde nach  fachspr., juristisch
  • Sie werden entschuldigen, aber (...) · ich bin so frei · in aller Bescheidenheit (adverbial) · nehmen Sie's mir nicht übel (aber) · wenn Sie gestatten · wenn Sie nichts dagegen haben · wenn ich (so) ehrlich sein darf  ●  wenn Sie erlauben  Hauptform · wenn ich mir die(se) Bemerkung erlauben darf  variabel · Ich hab da mal ne ganz blöde Frage: (...)  ugs., Spruch · Sie werden gestatten, dass (...)  geh. · Tschuldigung, aber (...)  ugs. · bei allem Respekt (, aber)  geh. · halten zu Gnaden (veraltet, heute ironisierend)  geh. · ich will ja nix sagen, aber (...)  ugs. · mit Ihrer (gütigen) Erlaubnis  geh. · mit Verlaub  geh. · sit venia verbo  geh., lat. · wenn's recht ist  ugs.
  • alles in allem · ↗demnach · ↗endlich · im Endeffekt · im Ergebnis · in letzter Konsequenz · ↗insgesamt (gesehen) · letzten Endes · ↗letztlich · nach allem · ↗schließlich · schließlich und endlich · ↗schlussendlich · ↗zu guter Letzt · ↗zuletzt · zum guten Schluss  ●  am Ende des Tages  fig. · ↗letztendlich  Hauptform · unter dem Strich  fig. · Ende gut, alles gut.  ugs., sprichwörtlich · mit allem Drum und Dran  ugs. · unterm Strich  ugs.
  • ehrlich gesagt · ganz ohne Schmeichelei gesagt · ich muss zugeben · seien wir ehrlich (Einschub) · um bei der Wahrheit zu bleiben · um der Wahrheit die Ehre zu geben · unter uns gesagt · ↗zugegebenermaßen  ●  ich muss gestehen  förmlich · ohne dir schmeicheln zu wollen  variabel · ganz ehrlich (einleitende Floskel)  ugs. · ich muss ganz ehrlich sagen  ugs., floskelhaft · ich muss schon sagen  ugs., floskelhaft · sind wir (mal) ehrlich  ugs., variabel · wenn Sie mich *so* fragen  ugs. · wenn du mich *so* fragst  ugs.
  • direkt · ↗durchaus · ↗einfach · ↗gerade · ↗geradewegs · ↗geradezu · ↗glatt · ↗glattweg · ↗glattwegs · ↗platterdings · reinewegs · ↗reinweg · reinwegs · ↗rundweg · ↗schier · schlankwegs · ↗schlechtweg · schlechtwegs · ↗schlicht · schlicht und einfach · ↗schlichtweg · schlichtwegs  ●  ↗direktemang  ugs. · ↗freilich  ugs., süddt. · geradezus  ugs., regional · gradweg  ugs. · ↗nachgerade  geh. · ↗rein  ugs. · ↗schlankweg  ugs. · ↗schlechterdings  geh., veraltend · ↗schlechthin  geh.
  • bei Lichte besehen · bei genauerer Überprüfung · bei näherem Hinsehen · genau gesehen (Einschub)
  • im Vertrauen (gesagt) · unter uns gesagt  ●  (aber) das bleibt (jetzt) unter uns (Einschub)  ugs. · (jetzt mal) unter uns Betschwestern  ugs. · ↗entre nous  geh., franz., veraltet · unter uns Pastorentöchtern  ugs.
  • machen wir uns (da) nichts vor  ugs. · mal ehrlich  ugs.
  • als solcher (Attribut zu N, nachgestellt) · an sich · im Grunde · in seinem Wesen · ↗schlechthin
  • (frei) von der Leber weg · (so) wie (jemandem) der Schnabel gewachsen ist · frank und frei · frei heraus · ↗geradeheraus · ↗offen · ohne Hemmung · ↗rundheraus · ↗unverblümt · ↗unverhohlen  ●  auf gut Deutsch (gesagt)  ugs. · einfach drauflos  ugs. · frei zum Munde heraus (ironisch altertümelnd)  geh.
  • (schon allein) durch sein ...-Sein · als solche/r/s (Attribut zu N, nachgestellt) · an sich · im Grunde · in seinem Wesen · in seiner Eigenschaft als ... · ↗schlechthin  ●  vermöge seines ...-Seins  geh.
Synonymgruppe
denn (in Fragen) · denn eigentlich (Frage) · denn überhaupt (Frage) · eigentlich (in Fragen) · eigentlich überhaupt (in Fragen) · ↗überhaupt (in Fragen)
Synonymgruppe
der Herkunft nach · eigentlich · seinem Ursprung nach · ↗ursprünglich · vom Herkommen · von Haus(e) aus · von der Familie her
Assoziationen
Synonymgruppe
(oder) vielmehr · besser gesagt · ↗beziehungsweise · ↗eher · eigentlich · genauer · genauer gesagt · mehr als das · mehr noch · und zwar  ●  bzw.  Abkürzung · ↗resp.  Abkürzung · ↗notabene  geh. · ↗respektive  geh., lat.
Assoziationen
  • (ganz) im Gegenteil · ↗aber · ↗alldieweil · ↗andererseits · ↗dagegen · ↗demgegenüber · ↗dennoch · ↗dieweil · ↗hingegen · ↗hinwieder · ↗hinwiederum · im Gegensatz dazu · im Kontrast dazu · im Unterschied dazu · ↗jedoch · konträr dazu · ↗nur · ↗wogegen · ↗wohingegen · ↗während · ↗währenddessen  ●  ↗handkehrum  schweiz. · ↗dahingegen  geh.
  • dies sei in aller Deutlichkeit gesagt (Einschub) · ich betone (Einschub) · ↗notabene · wohlbeachtet · ↗wohlgemerkt  ●  damit das klar ist  ugs. · damit eins klar ist  ugs.
  • daraus ergibt sich · das bedeutet · das heißt · soll heißen · will sagen  ●  ↗d. h.  Abkürzung · i. e.  geh., Abkürzung · id est  geh.
  • anders ausgedrückt · anders gesagt · besser gesagt · man könnte auch sagen · mit anderen Worten  ●  lassen Sie es mich anders formulieren  floskelhaft · man könnte geradezu von ... sprechen  geh.
  • ich möchte es (einmal) so formulieren · ich möchte es (einmal) so sagen · lass es mich dir so erklären · lassen Sie es mich so ausdrücken · lassen Sie es mich so sagen · wir wollen mal sagen  ●  ich will es mal so sagen  Hauptform · ich würde es vielleicht so ausdrücken  variabel · ich sag' mal so  ugs. · sagen wir mal so  ugs.
Synonymgruppe
(nur) für sich genommen · an sich · eigentlich · erst einmal · isoliert betrachtet · ↗rein (...) (vor Adverbien)
Assoziationen
  • (schon allein) durch sein ...-Sein · als solche/r/s (Attribut zu N, nachgestellt) · an sich · im Grunde · in seinem Wesen · in seiner Eigenschaft als ... · ↗schlechthin  ●  vermöge seines ...-Seins  geh.
  • (schon) (allein) für sich genommen · für sich allein · in sich

Typische Verbindungen
computergeneriert

Adressat Anlaß Anliegen Attraktion Aufgabe Begründer Bestimmung Bewährungsprobe Drahtzieher Gegenstand Gewinner Grund Held Herausforderung Kern Problem Reiz Sensation Sieger Sinn Skandal Stärke Thema Urheber Ursache Verlierer Wesen Ziel Zweck Überraschung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›eigentlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das eigentliche Problem ist aber wohl, dass dazu das deutsche Urheberrecht geändert werden müsste.
Die Zeit, 23.07.2012, Nr. 30
So hießen früher Helme mit einem beckenförmigen Blech unter dem eigentlichen Helm.
Krämer, Walter / Sauer, Wolfgang, Lexikon der populären Sprachirrtümer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 141
Die eigentliche Sättigung kommt bestimmt, wenn auch erst etwa eine halbe Stunde später.
Fresenius, Hanna: Sauna, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1987 [1974], S. 61
Bei allen diesen Melodien handelt es sich fast ausnahmslos um eigentliche Lieder.
Gudewill, Kurt u. a.: Lied. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 40947
Um eigentliches "Schließen" braucht es sich dabei freilich nicht zu handeln.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 957
Zitationshilfe
„eigentlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/eigentlich>, abgerufen am 16.12.2019.

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