eigenwüchsig

Worttrennungei-gen-wüch-sig
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

selten selbstständig entstanden, gewachsen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als starke eigenwüchsige Persönlichkeit kann der Komponist nach dieser Probe nicht gelten.
Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]
Einen Tito und einen Titoismus kann nur eine eigenständige, eigenwüchsige kommunistische Partei hervorbringen.
Die Zeit, 10.05.1956, Nr. 19
Auch sein Kittel wies bereits eigenwüchsige Risse und Flecke auf.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 43
Eine eigenwüchsig starke Grundhaltung verarbeitet souverän fernste Einflüsse zur Bereicherung und Belebung des Gesamtorganismus.
Rehmann, Theodor Bernhard: Aachen. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 1071
S. Kaehlers Buch über Wilhelm v. Humboldt und den Staat (920) wird stets zu den bedeutsamen und eigenwüchsigen Leistungen der deutschen Geschichtswissenschaft gezählt werden.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 465
Zitationshilfe
„eigenwüchsig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/eigenwüchsig>, abgerufen am 24.05.2019.

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