eigenwertig

Aussprache 
Worttrennung ei-gen-wer-tig
Wortzerlegung Eigenwert-ig
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Eigenwert habend; einen Eigenwert betreffend, auf ihm beruhend

Verwendungsbeispiele für ›eigenwertig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieser Quelle zufolge ist Kunst „die Gestaltung eines geistig-seelischen Gehaltes durch eine eigenwertige Form nach bestimmten Gesetzen“.
Die Zeit, 06.10.1967, Nr. 40
Bilder sind mehr als Texte und decodierbare Zeichen, nämlich eigenwertige, eigengesetzliche Artefakte.
Die Zeit, 05.12.2011, Nr. 49
Genauso werden die einzelnen Figuren im Bild jetzt als eigenwertige, nicht mehr primär auf den Betrachter bezogene Komponenten behandelt.
Germer, Stefan: Le Répertoire des Souvenirs. In: Germer, Stefan u. Fath, Manfred (Hgg.), Edouard Manet, Augenblicke der Geschichte, (Katalog zur Ausstellung in der Städtischen Kunsthalle Mannheim vom 18. Oktober 1992 bis 17. Januar 1993) München: Prestel 1992, S. 37
Gemäß Pol. VIII 5, 1340 entfaltet die Musik nicht nur andersgeartete und eigenwertige, sondern auch zahlreichere und intensivere Kräfte als die anderen Künste.
Vetter, Walther u. Fleischer, Ulrich: Aristoteles. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 28646
Zitationshilfe
„eigenwertig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/eigenwertig>, abgerufen am 28.05.2020.

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