Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

einbegreifen

Grammatik Verb · begreift ein, begriff ein, hat einbegriffen
Aussprache 
Worttrennung ein-be-grei-fen
Wortzerlegung ein- begreifen
Wortbildung  formal verwandt mit: inbegriffen
eWDG

Bedeutung

gehoben etw., jmdn. in etw. (mit) einbegreifenetw., jmdn. einbeziehen
Beispiele:
dich begreife ich in den Tadel, darin nicht mit ein
ein Buch, das alle möglichen Lösungen einbegreift (= mit enthält)
sie hatte in ihrer Einladung auch die Kinder einbegriffen
Die Sowjetunion begreift die kaukasische und andere Rassen ein [ H. MannZeitalter36]
einbegriffeninbegriffen
Grammatik: meist im Partizip II
Beispiele:
etw. ist im Kaufpreis (mit) einbegriffen
den Spitznamen des Hausdieners Otto mit einbegriffen [ KlempererLTI95]

Typische Verbindungen zu ›einbegreifen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einbegreifen‹.

Verwendungsbeispiele für ›einbegreifen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Rechnung ist einbegriffen, daß man sie auch zeitgemäß kneifen darf. [Die Zeit, 15.05.1964, Nr. 20]
Im Ergebnis einbegriffen sind Restrukturierungskosten in Höhe von 170 Millionen Dollar. [Süddeutsche Zeitung, 28.04.2000]
Wenn ich so loslege, so begreift das nie, niemals Vorwürfe gegen irgendeinen ein. [Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 03.12.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16619]
Aber welcher Schreibende wäre nicht in irgendeiner Weise eitel, einbegriffen er selber? [Die Zeit, 06.03.1964, Nr. 10]
Bei der Investitionsförderung sollten auch strukturschwache westdeutsche Regionen einbegriffen werden. [Der Tagesspiegel, 29.04.2001]
Zitationshilfe
„einbegreifen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einbegreifen>.

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