Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

einbeulen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ein-beu-len
Wortzerlegung ein- beulen
Wortbildung  mit ›einbeulen‹ als Erstglied: Einbeulung
eWDG

Bedeutung

eine Beule in etw. verursachen
in gegensätzlicher Bedeutung zu ausbeulen
Beispiele:
mit einem Schlag beulte er den Hut (leicht, mehrfach) ein
das Material ist so fest, dass es nicht eingebeult werden kann
die eingebeulte Karosserie des Autos
eine eingebeulte Nase
sich einbeulen
Beispiel:
das Dach aus Kunststoff hatte sich zwar durch den Druck eingebeult, es nahm aber sofort wieder die alte Form an

Verwendungsbeispiele für ›einbeulen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die äußere Schale erscheint dadurch an der betreffenden Stelle nach innen eingebeult, die innere Schale nach außen aufgetrieben. [Planck, Max: Einführung in die Theoretische Optik, Leipzig: Hirzel 1927, S. 113]
Er hat schon mindestens vier Autos angegriffen und zum Teil eingebeult. [Die Zeit, 12.07.2013 (online)]
Wenn dieser Block an dem einen Eck eingebeult wurde, so bog er ihn am andern aus. [Die Zeit, 06.11.1952, Nr. 45]
Sein Blech beult ein, meist wird das hautnah darunter liegende Karosserieblech ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. [Die Zeit, 08.02.1971, Nr. 06]
Beim Einparken wird ein Pfosten übersehen und schon ist die Karosserie eingebeult. [Der Tagesspiegel, 25.08.2003]
Zitationshilfe
„einbeulen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einbeulen>.

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