einkeilen

GrammatikVerb
Worttrennungein-kei-len
Wortzerlegungein-keilen1
Wortbildung mit ›einkeilen‹ als Grundform: ↗eingekeilt
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
selten mit einem Keil befestigen
2.
von mehreren Seiten so dicht an jmdn., etw. herankommen, sich herandrängen, dass eine Fortbewegung nicht mehr möglich ist

Thesaurus

Synonymgruppe
einkeilen · ↗einpferchen · ↗einzwängen · keilen · ↗zwängen

Typische Verbindungen zu ›einkeilen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einkeilen‹.

Verwendungsbeispiele für ›einkeilen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie keilten das Auto des Schauspielers mit ihren Wagen ein.
Süddeutsche Zeitung, 04.02.1998
In breitere Fugen möglichst aus demselben Holz sauber geschnittene Späne einkeilen und vorsichtig glatthobeln.
Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 243
Als er eingekeilt wurde, wollte er zu Fuß seine Flucht fortsetzen.
Die Welt, 10.10.2003
Eng eingekeilt zwischen unsern braven Soldaten, aber doch verhältnismäßig bequem, habe ich dort die Nacht zugebracht.
Liliencron, Adda Freifrau von: Krieg und Frieden, Erinnerungen aus dem Leben einer Offiziersfrau. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 45222
Abends stehe ich in dieser Versammlung, eingekeilt zwischen französischen Arbeitern und Arbeiterinnen.
Toller, Ernst: Eine Jugend in Deutschland, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1985 [1933], S. 28
Zitationshilfe
„einkeilen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einkeilen>, abgerufen am 07.04.2020.

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