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einkeilen

Grammatik Verb
Worttrennung ein-kei-len
Wortzerlegung ein- keilen1
Wortbildung  mit ›einkeilen‹ als Grundform: eingekeilt
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
selten mit einem Keil befestigen
2.
von mehreren Seiten so dicht an jmdn., etw. herankommen, sich herandrängen, dass eine Fortbewegung nicht mehr möglich ist

Thesaurus

Synonymgruppe
einkeilen · einpferchen · einzwängen · keilen · zwängen

Verwendungsbeispiele für ›einkeilen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie keilten das Auto des Schauspielers mit ihren Wagen ein. [Süddeutsche Zeitung, 04.02.1998]
In breitere Fugen möglichst aus demselben Holz sauber geschnittene Späne einkeilen und vorsichtig glatthobeln. [Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 243]
Das zweite Auto sei von hinten gekommen und habe sie regelrecht eingekeilt. [Süddeutsche Zeitung, 13.06.1997]
Wegfahren kann er nicht – vorn und hinten ist er von Autos eingekeilt. [Bild, 06.03.1998]
Als er eingekeilt wurde, wollte er zu Fuß seine Flucht fortsetzen. [Die Welt, 10.10.2003]
Zitationshilfe
„einkeilen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einkeilen>.

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