Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

einläuten

Grammatik Verb · läutet ein, läutete ein, hat eingeläutet
Aussprache 
Worttrennung ein-läu-ten
Wortzerlegung ein- läuten
eWDG

Bedeutung

den Beginn von etw. durch Läuten verkünden
in gegensätzlicher Bedeutung zu ausläuten
Beispiele:
Religiondas neue Jahr, eine Festwoche einläuten
Religionals der Sonntag eingeläutet wurde
Religiondie Glocken läuten den Frieden ein
Religiondas große Einläuten der Weihnacht
Sportein Rennen, die letzte Runde einläuten
Sportdas Rennen wurde von neuem eingeläutet

Typische Verbindungen zu ›einläuten‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einläuten‹.

Verwendungsbeispiele für ›einläuten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hat die Intervention in Mali ein Umdenken bei der algerischen Regierung eingeläutet? [Die Zeit, 21.01.2013, Nr. 03]
Gemeinsame Erkenntnisse dieser Art läuten gewiß nicht den „Ewigen Frieden“ ein. [Die Zeit, 26.06.1964, Nr. 26]
In diesem Jahr war einfach der richtige Zeitpunkt, eine neue Phase einzuläuten. [Süddeutsche Zeitung, 26.11.2003]
Helfer, die in den vergangenen Tagen rund um die Uhr im Einsatz waren, läuteten den Handel ein. [Süddeutsche Zeitung, 18.09.2001]
So entscheidend der Sieg der Verbündeten war, eine Ära des Friedens läutete er nicht ein. [Welles, C. Bradford: Die hellenistische Welt. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 4239]
Zitationshilfe
„einläuten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einl%C3%A4uten>.

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