Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

einladen

Grammatik Verb · lädt ein, lud ein, hat eingeladen
Nebenform umgangssprachlich einladen · Verb · ladet ein
Aussprache 
Worttrennung ein-la-den
Wortzerlegung ein- laden1
eWDG

Bedeutung

eine Fracht in ein Fahrzeug laden
in gegensätzlicher Bedeutung zu ausladen¹
Beispiele:
Holz, Kisten, Waren (in einen Waggon, ein Auto) einladen
er lud selbst mit ein
Die Verwundeten wurden eingeladen [ RemarqueZeit zu leben59]

Typische Verbindungen zu ›einladen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einladen‹.

Verwendungsbeispiele für ›einladen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jeder der eingeladenen Gäste kennt jemanden, die im vergangenen Jahr besonders gelitten hat. [Die Zeit, 21.05.2012 (online)]
Die eingeladenen chinesischen Künstler waren nicht erschienen, offenbar auf staatlichen Druck hin. [Die Zeit, 27.12.2010 (online)]
So laden wir gern einmal Gäste zu einem kleinen Konzert ein. [Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 248]
Man hat also, falls man den gesellschaftlichen Verkehr nicht überhaupt ausschließen will, die Pflicht, nun seinerseits einzuladen. [Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 259]
Sie lud mich für den folgenden Tag zu sich ein. [Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 1387]
Zitationshilfe
„einladen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einladen#1>.

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einladen

Grammatik Verb · lädt ein, lud ein, hat eingeladen
Nebenform umgangssprachlich einladen · Verb · ladet ein
Aussprache 
Worttrennung ein-la-den
Wortzerlegung ein- laden2
Wortbildung  mit ›einladen‹ als Erstglied: Einladung · einladend

Bedeutungsübersicht+

  1. ⟨jmdn. einladen⟩ jmdn. als Gast zu sich bitten
    1. ⟨jmdn. zu etw. einladen⟩ jmdn. zu etw. auffordern und für ihn bezahlen
eWDG

Bedeutung

jmdn. einladenjmdn. als Gast zu sich bitten
in gegensätzlicher Bedeutung zu ausladen²
Beispiele:
jmdn. zum Abendessen einladen
seine Freunde zu sich einladen
er lud mich (brieflich, dringend) ein, ihn zu besuchen
ich wurde eingeladen, einige Tage zu bleiben
sie hatte viele Freundinnen zu sich eingeladen
lädst du sie zu deinem Geburtstag ein?
die eingeladenen Gäste
Wenn ich Winfried ins Forsthaus einlüde? [ A. ZweigEinsetzung406]
jmdn. zu etw. einladenjmdn. zu etw. auffordern und für ihn bezahlen
Beispiel:
jmdn. zu einer Autofahrt, einem Theaterbesuch, einem Glas Wein, zum Tanz einladen
landschaftlich jmdn. auf etw. einladen
bildlich
Beispiel:
die herrlichen Wälder laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat A1.
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

laden2 · einladen · vorladen
laden2 Vb. ‘zum Kommen auffordern, zu Gast bitten’, ahd. ladōn (8. Jh.), mhd. laden, asächs. laðian, mnd. mnl. lāden, nl. (älter) laden, aengl. laþian, anord. laða, got. laþōn. Vgl. dazu aengl. laþung ‘Einladung, Versammlung’, anord. lǫð ‘Einladung’, got. laþōns ‘Einladung, Berufung’. Herkunft unbekannt; alle Deutungsversuche sind unsicher. Zu dem im Ahd. schwachen Verb treten im Mhd. unter Einfluß von nicht verwandtem laden1 starke Präteritalformen. einladen Vb. ‘(als Gast) zu sich bitten, zur Teilnahme an etw. auffordern’, ahd. inladōn (10./11. Jh.), mhd. īnladen. vorladen Vb. ‘auffordern, vor Gericht zu erscheinen’, ahd. foraladōn (10./11. Jh.), furiladōn (11. Jh.), mhd. vürladen.

Typische Verbindungen zu ›einladen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einladen‹.

Verwendungsbeispiele für ›einladen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jeder der eingeladenen Gäste kennt jemanden, die im vergangenen Jahr besonders gelitten hat. [Die Zeit, 21.05.2012 (online)]
Die eingeladenen chinesischen Künstler waren nicht erschienen, offenbar auf staatlichen Druck hin. [Die Zeit, 27.12.2010 (online)]
So laden wir gern einmal Gäste zu einem kleinen Konzert ein. [Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 248]
Man hat also, falls man den gesellschaftlichen Verkehr nicht überhaupt ausschließen will, die Pflicht, nun seinerseits einzuladen. [Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 259]
Sie lud mich für den folgenden Tag zu sich ein. [Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 1387]
Zitationshilfe
„einladen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einladen#2>.

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