einpeitschen

GrammatikVerb
Worttrennungein-peit-schen (computergeneriert)
Wortzerlegungein-peitschen
Wortbildung mit ›einpeitschen‹ als Erstglied: ↗Einpeitscher

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. ...
    1. [bildlich] ...
  2. 2. [salopp, abwertend] jmdm. etw. unter Gewaltmaßnahmen beibringen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Beispiel:
auf ein Tier einpeitschen (= es mit Peitschenhieben antreiben)
bildlich
Beispiel:
während ihre Worte auf ihn einpeitschten [Feuchtw.Söhne140]
2.
salopp, abwertend jmdm. etw. unter Gewaltmaßnahmen beibringen
Beispiel:
absoluter Gehorsam war ihnen eingepeitscht worden

Typische Verbindungen zu ›einpeitschen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einpeitschen‹.

Verwendungsbeispiele für ›einpeitschen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie geben Rückhalt, peitschen ein und gelten als etwas seltsam.
Der Tagesspiegel, 24.08.2000
Doch würdeloser und unanständiger hätten die deutsche Einheit und deren Gefährt nicht eingepeitscht und vorangetrieben werden können.
Die Zeit, 05.10.1990, Nr. 41
Und um das zu erreichen, muss das Thema förmlich in die Öffentlichkeit eingepeitscht werden.
Die Welt, 17.12.2001
In den Pausen peitschte er mit einem Lederriemen auf ihre nackten Brüste ein.
Bild, 02.12.2004
Wo die drei Vorgängerscheiben "Most", "Pflug" und "Luft" noch auf Nerven und Trommelfelle einpeitschen, sucht man nun vergeblich nach einem Vorwand zum Pogo-Tanzen.
Süddeutsche Zeitung, 27.09.1997
Zitationshilfe
„einpeitschen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einpeitschen>, abgerufen am 06.04.2020.

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