Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

einpeitschen

Grammatik Verb
Worttrennung ein-peit-schen
Wortzerlegung ein- peitschen
Wortbildung  mit ›einpeitschen‹ als Erstglied: Einpeitscher

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. ...
    1. [bildlich] ...
  2. 2. [salopp, abwertend] jmdm. etw. unter Gewaltmaßnahmen beibringen
eWDG

Bedeutungen

1.
Beispiel:
auf ein Tier einpeitschen (= es mit Peitschenhieben antreiben)
bildlich
Beispiel:
während ihre Worte auf ihn einpeitschten [ Feuchtw.Söhne140]
2.
salopp, abwertend jmdm. etw. unter Gewaltmaßnahmen beibringen
Beispiel:
absoluter Gehorsam war ihnen eingepeitscht worden

Verwendungsbeispiele für ›einpeitschen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie geben Rückhalt, peitschen ein und gelten als etwas seltsam. [Der Tagesspiegel, 24.08.2000]
Doch würdeloser und unanständiger hätten die deutsche Einheit und deren Gefährt nicht eingepeitscht und vorangetrieben werden können. [Die Zeit, 05.10.1990, Nr. 41]
Und um das zu erreichen, muss das Thema förmlich in die Öffentlichkeit eingepeitscht werden. [Die Welt, 17.12.2001]
In den Pausen peitschte er mit einem Lederriemen auf ihre nackten Brüste ein. [Bild, 02.12.2004]
Und die Themen, mit denen die Sturmflut auf das Denken einpeitscht, lassen sich nicht mehr zählen. [Der Tagesspiegel, 04.02.2001]
Zitationshilfe
„einpeitschen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einpeitschen>.

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