Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

einreiben

Grammatik Verb · reibt ein, rieb ein, hat eingerieben
Aussprache 
Worttrennung ein-rei-ben
Wortzerlegung ein- reiben
Wortbildung  mit ›einreiben‹ als Erstglied: Einreibemittel · Einreiber · Einreibung
eWDG

Bedeutung

durch Reiben das Eindringen von etw. bewirken
Beispiele:
eine Salbe in die Haut, die Haut mit Salbe einreiben
das Gesicht mit Creme einreiben
Birkenwasser in die Kopfhaut, die Kopfhaut mit Birkenwasser einreiben
er hat sich [Dativ] den ganzen Körper mit Franzbranntwein, Schnee eingerieben
den Fußboden mit Bohnerwachs einreiben
Fisch, Fleisch, Geflügel (leicht) mit Zitronensaft, Salz einreiben
etw. gründlich, mit dem Handballen, den Fingerspitzen einreiben

Thesaurus

Synonymgruppe
einreiben · reibend auftragen

Typische Verbindungen zu ›einreiben‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einreiben‹.

Verwendungsbeispiele für ›einreiben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Stolz taucht er nun die Hand in den Beutel und reibt seine Hände ein. [Süddeutsche Zeitung, 18.05.2004]
Da kam meine Mutter auf die Idee, mich mit Eau de Cologne einzureiben. [Süddeutsche Zeitung, 19.05.2001]
Was sich nun nuancenreich aussingen kann, hat man schon immer geahnt, aber noch nie hat jemand es einem so deutlich eingerieben. [Süddeutsche Zeitung, 26.10.1998]
Seine Frau sei krank gewesen, er habe sie nachts einreiben müssen – bei Licht natürlich. [Bild, 05.03.2001]
Ich rieb mich unter den Armen mit Deo ein und putzte mir die Zähne. [Goosen, Frank: Liegen lernen, Frankfurt am Main: Eichborn AG 2000, S. 90]
Zitationshilfe
„einreiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einreiben>.

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