eins

GrammatikKardinalzahl
Aussprache
Wortbildung mit ›eins‹ als Erstglied: ↗1-Euro-Job · ↗1-Euro-Laden · ↗1-zeilig · ↗Ein-Euro-Job · ↗Ein-Euro-Laden · ↗Einakter · ↗Einbahnstraße · ↗Einbahnverkehr · ↗Einbaum · ↗Einbeere · ↗Einblattdruck · ↗Eindecker · ↗Eine-Welt-Gruppe · ↗Eine-Welt-Laden · ↗Einehe · ↗Einfamilienhaus · ↗Einglas · ↗Einhorn · ↗Einhufer · ↗Einjahrespflanze · ↗Einkind · ↗Einkorn · ↗Einkreiser · ↗Einmannbetrieb · ↗Einmannboot · ↗Einmanngesellschaft · ↗Einmannsturm · ↗Einmannwagen · ↗Einmaster · ↗Einparteienherrschaft · ↗Einparteienregierung · ↗Einparteiherrschaft · ↗Einparteiregierung · ↗Einrad · ↗Einraumwohnung · ↗Einreiher · ↗Einschienenbahn · ↗Einschienenhochbahn · ↗Einsitzer · ↗Einspurbahn · ↗Einspänner · ↗Einteiler · ↗Eintopf · ↗Einzahl · ↗Einzeller · ↗Einzimmerwohnung · ↗einaderig · ↗einadrig · ↗einatomig · ↗einbahnig · ↗einbeinig · ↗einblätterig · ↗einblättrig · ↗einbändig · ↗eineinhalb · ↗einfach1 · ↗einfarbig · ↗einfenstrig · ↗einflügelig · ↗einflüglig · ↗einförmig · ↗einfüßig · ↗eingeschlechtig · ↗eingeschlechtlich · ↗eingeschossig · ↗eingleisig · ↗eingliedrig · ↗einhellig · ↗einhundert · ↗einhändig · ↗einhöckerig · ↗einhöckrig · ↗einjährig · ↗einkarätig · ↗einmal · ↗einmotorig · ↗einräderig · ↗einrädrig · ↗einscharig · ↗einschichtig · ↗einschiffig · ↗einschläfrig · ↗einschürig · ↗einseitig · ↗einsommerig · ↗einspaltig · ↗einsprachig · ↗einspurig · ↗einstellig · ↗einstimmig · ↗einstufig · ↗einstöckig · ↗einstündig · ↗einsömmerig · ↗eintausend · ↗einteilig · ↗eintägig · ↗eintürig · ↗einwertig · ↗einzeilig · ↗einzellig · ↗einäugig
 ·  mit ›eins‹ als Grundform: ↗erste
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
1
Beispiele:
die Zahlen von eins bis zehn
eins und eins ist zwei
Sport die Mannschaft verlor 1:3 (eins zu drei) (= die Mannschaft erzielte ein Tor, der Gegner drei)
es schlug eins
er kam gegen, nach, ein Viertel vor eins
die Zahl Eins
eine arabische Eins (1), eine römische Eins (I)
mit der Eins (= mit einem Wagen der Straßenbahnlinie 1) fahren
die Prüfung mit (der) Eins (= der Note Eins) bestehen
umgangssprachlich die Eins im Aufsatz haben, bekommen
er hat zwei Einsen gewürfelt
umgangssprachlich diese Ware ist eins a (= ist sehr gut)
2.
entsprechend der Bedeutung von ein1 (Lesart III)
3.
als Indefinitpronomen
entsprechend der Bedeutung von ein1 (Lesart II)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

ein1 · eins · Eins
ein1 Num. Das gemeingerm. Zahlwort ahd. (8. Jh.), mhd. ein, asächs. mnd. ēn, aengl. ān, engl. one, mnl. nl. een, anord. einn, got. ains (germ. *aina-) führt mit Wörtern anderer ie. Sprachen wie lat. ūnus (alat. oinos), griech. ó͞inē, oinós (οἴνη, οἰνός) ‘Eins auf dem Würfel’, air. ōen auf ie. *oinos ‘eins’, eine Bildung zum Pronominalstamm ie. *ei-, *i- ‘der, er’ (s. ↗er). Das Zahlwort wird bereits in ahd. Zeit auch als Indefinitpronomen ‘irgendein’ gebraucht, aus dem sich die Verwendung als unbestimmter Artikel entwickelt. Vom Zahlbegriff her wird ahd. mhd. ein (im Mhd. oft verstärkt al ein) zum Ausdruck der Einheit, Gemeinsamkeit, Übereinstimmung; so begegnet es auch in den Fügungen ahd. mhd. ein sīn ‘einig, gleichen Sinnes sein’, ahd. ein werdan, mhd. ein werden ‘sich einigen’, seit dem 15. Jh. eins sein, werden (wohl mit Genitiv-s, vgl. mnd. ēn sīn, ēn(s) werden, mnl. eens sijn, werden); dazu als Gegenbildung nhd. uneins sein, werden (15. Jh., vgl. mnd. unēns, mnl. oneens ‘uneinig’). Ferner kennzeichnet ahd. mhd. ein auch Singularität, namentlich in der schwachen Form ahd. eino, mhd. eine ‘allein, abgesondert, als einziger’ (vorwiegend prädikativ, in adverbiellem Gebrauch ahd. ein, mhd. eine, ein ‘nur’), im Mhd. häufig verstärkt durch al, woraus mhd. alein(e) (s. ↗allein). Zur Bezeichnung des Zahlenwertes innerhalb der Zahlenreihe wird im Nhd. eins Num. üblich, das ein stark flektiertes Neutrum mhd. ein(e)ʒ fortsetzt; vorher steht in solchen Fällen endungsloses ahd. mhd. ein, im Mhd. vereinzelt schon ein(e)ʒ; dazu die Substantivierung Eins f. als Bezeichnung der Ziffer (18. Jh.), dann als Zensur, Straßenbahnlinie u. ä.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kerber Mittagessen Rainer Sekunde Stimme Super drei eins null zwei

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›eins‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unangefochtene Nummer eins in beiden Disziplinen ist die Deutsche Bank.
Süddeutsche Zeitung, 07.10.2003
Auch damals schon ist die Deutsche Bank Nummer eins gewesen.
Der Spiegel, 11.02.1985
Es sind also die Päckchen eins bis vier alle da.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 20.10.1943, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Das ist meine feste Überzeugung - das Blatt war Nummer eins.
Tucholsky, Kurt: An Carl von Ossietzky, 04.04.1932. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1932], S. 9882
Ich sehe eine Chance von neunundneunzig zu eins, daß sie gedruckt wird.
Simmel, Johannes Mario: Der Stoff, aus dem die Träume sind, Güterlsoh: Bertelsmann u. a. [1973] [1971], S. 642
Zitationshilfe
„eins“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/eins>, abgerufen am 25.03.2019.

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