einschlürfen

GrammatikVerb
Worttrennungein-schlür-fen (computergeneriert)
Wortzerlegungein-schlürfen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. schlürfend trinken
Beispiele:
er schlürfte eine Tasse Tee nach der anderen ein
das Tier schlürft das Blut, den Saft ein
bildlich
Beispiel:
gehobendie weiche Luft der Abenteuer, von der er eben nur leise genippt hatte, noch einmal in vollen Zügen einzuschlürfen [G. HermannKubinke55]

Typische Verbindungen zu ›einschlürfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einschlürfen‹.

Verwendungsbeispiele für ›einschlürfen‹

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Und während den andern Gästen noch serviert wird, schlürft er mit heimlichem Triumph die ersten Löffel Suppe mit Behagen ein.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 22901
Peter schlürfte, die Augen immer auf den Dampfer gerichtet, den heißen Tee ein.
Hausmann, Manfred: Abel mit der Mundharmonika. In: ders., Gesammelte Werke, Berlin: Fischer 1983 [1932], S. 12
Der Bauer warf ein Goldstück auf den Tisch, nahm den Löffel, tunkte ihn in den Mostert und schlürfte ihn ein.
Die Zeit, 08.06.1950, Nr. 23
Auf der mythologischen Ebene ist die Schlange Apophis für die Entstehung der Sandbänke verantwortlich, die das Nilwasser einschlürft und damit den ganzen Kosmos bedroht.
Die Zeit, 16.01.1995, Nr. 03
Und schlürf es ein.
Süddeutsche Zeitung, 05.09.1998
Zitationshilfe
„einschlürfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einschl%C3%BCrfen>, abgerufen am 07.04.2020.

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