einschlagen

GrammatikVerb · schlägt ein, schlug ein, hat eingeschlagen
Aussprache
Worttrennungein-schla-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungein-schlagen
Wortbildung mit ›einschlagen‹ als Erstglied: ↗Einschlagpapier  ·  mit ›einschlagen‹ als Grundform: ↗Einschlag
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. in etw. schlagen
Beispiele:
einen Nagel in die Wand einschlagen
er kann noch nicht einmal einen Nagel einschlagen
Pfähle, Pflöcke mit dem Beil in die Erde einschlagen
eine Bauklammer einschlagen
ein Ei in den Teig einschlagen (= es aufschlagen und Dotter und Eiweiß in den Teig gleiten lassen)
die Stimmung junger, hungriger, kräftiger Burschen, die ihre starken Zähne in die derbste, gesündeste Nahrung einschlagen (= die kräftig zubeißen) [SeghersSiebtes Kreuz4,295]
2.
etw. durchschlagen, durch Schlagen zertrümmern
Beispiele:
die Scheibe, ein Schaufenster war eingeschlagen
man hatte ihm die Fenster eingeschlagen
eine eingeschlagene Fensterscheibe
das Tor, eine Türfüllung einschlagen
jmdm. die Zähne, Knochen einschlagen
der Verbrecher hatte seinem Opfer den Schädel eingeschlagen
man fand ihn mit eingeschlagener Schädeldecke
sie schlugen sich zwar die Köpfe ein [MusilMann542]
3.
Forstwesen etw. fällen
Beispiele:
diese Baumgruppen sollen eingeschlagen werden
an den nach Süden fließenden Strömen wird das Holz eingeschlagen
Brennholz einschlagen
4.
der Blitz, die Bombe hat eingeschlagender Blitz, die Bombe hat getroffen
Beispiele:
der Blitz schlug in den Baum ein
der Blitz hat in die Erde eingeschlagen
es hat eingeschlagen
es wird, muss in der Nachbarschaft eingeschlagen haben
Schrapnells schlugen um ihn ein
die Bombe schlug in das Nebenhaus ein
ich hörte es mehrmals einschlagen
der Schuss schlug krachend in die Decke ein
die Nachricht hat wie eine Bombe eingeschlagen
bildlich
Beispiele:
der Funke schlug ein (= zündete)
Das Wort ›Firma‹ hatte eingeschlagen [Th. MannBuddenbrooks1,223]
5.
auf jmdn. einschlagenjmdn. fortwährend schlagen, jmdn. mit Schlägen überhäufen
Beispiele:
der Räuber schlug auf sein Opfer ein
der Kutscher schlug auf die Pferde ein
Reineboth schlug mörderisch auf den Gestürzten ein [ApitzNackt216]
Knopf ... schlägt mit dem Stock auf sie ein [RemarqueSchwarzer Obelisk392]
wir ... begannen auf das Kind einzuschlagen [DürrenmattVersprechen194]
6.
Papier, Stoff zum Schutz um etw. legen
Beispiele:
etw. in etw. einschlagen
darf ich Ihnen die Ware einschlagen?
ein Paket, Buch einschlagen
hattest du das Lesebuch eingeschlagen?
etw. in Zeitungspapier einschlagen
die Wäsche, das Kleid war in ein Tuch eingeschlagen
ein in Leinwand eingeschlagener Gegenstand
7.
Landwirtschaft etw. vorläufig in die Erde setzen
a)
Beispiel:
Pflanzen, Sträucher einschlagen (= vor dem Einpflanzen mit Erde bedecken)
b)
Beispiel:
Wurzelgemüse einschlagen (= in feinem, angefeuchtetem Sand aufbewahren)
8.
in eine dargebotene Hand einschlagenmit Handschlag zustimmen
Beispiele:
er wollte in die dargebotene Hand, in die Bruderhand einschlagen
er hielt ihr die Hand zum Einschlagen hin
schlag ein!
Sie hielt ihm die Hand hin, und siehe da: Herr Permaneder schlug ohne Bedenken ein [Th. MannBuddenbrooks1,339]
Der Posten wurde mir angeboten, ich schlug ein und fuhr im Januar 1922 nach Cuxhaven [WeitendorfLogbuch141]
9.
etw. umschlagen, umlegen und dadurch verkürzen
Beispiele:
das Betttuch um fünf Zentimeter einschlagen
den Saum noch einmal einschlagen
die Manschetten, den Ärmel einschlagen
die Gardine oben einschlagen
10.
einen Weg einschlageneinen Weg betreten
Beispiele:
sie schlug den Rückweg ein
er schlug den Weg nach S, über S, ins Gebirge ein
er hatte einen anderen, den kürzesten Weg eingeschlagen
den eingeschlagenen Weg verlassen
eine Richtung einschlageneine Richtung nehmen
Beispiele:
er schlug die Richtung nach S ein
einen neuen Kurs einschlagen
der eingeschlagene Kurs
übertragen etw. beginnen
Beispiele:
welche Laufbahn wird er einschlagen?
die eingeschlagene Laufbahn aufgeben
er hatte die mittlere Laufbahn eingeschlagen
ein neues Verfahren einschlagen
über die Art des einzuschlagenden Verfahrens verhandeln
eine Politik, die rechte Taktik einschlagen
ein lebhaftes, langsames Tempo einschlagen (= anschlagen)
11.
umgangssprachlich Erfolg haben
a)
jmd. schlägt einjmd. arbeitet sich rasch und gut ein
Beispiele:
der neue Mitarbeiter hatte (gut) eingeschlagen
ich glaube, sie wird einschlagen
der Schüler schlägt ein
[er habe] einen Sohn, der ... bis jetzt nicht habe einschlagen wollen [H. KurzSonnenwirt170]
b)
etw. schlägt einetw. findet rasch Anklang
Beispiele:
der Artikel, sein Buch schlug überall ein
die Pointen schlugen sofort beim Publikum ein
ein einschlagendes Werk
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

schlagen · Schläger · Schlägerei · abschlagen · abschlägig · Abschlag(s)zahlung · anschlagen · veranschlagen · Anschlag · Voranschlag · aufschlagen · Aufschlag · ausschlagen · Ausschlag · beschlagen1 · beschlagen2 · Beschlag · einschlagen · einschlägig · entschlagen · nachschlagen · überschlagen · umschlagen · Umschlag · unterschlagen · verschlagen · verschlagen · Verschlag · vorschlagen · Vorschlag · schlagfertig · Schlaglicht · Schlagschatten · Schlagseite · Schlagwort · Schlagzeile · Schlagzeug · Schlager
schlagen Vb. ‘hauen, prügeln, töten, einen Gegner überwinden, besiegen, mit einer heftigen, gezielten Bewegung geräuschvoll einen Gegenstand treffen, sich in einer bestimmten Richtung entwickeln, nach jmdm. geraten’, ahd. slahan (8. Jh.), mhd. slahen, slān, asächs. slahan, mnd. slān, mnl. slaen, nl. slaan, afries. sla, aengl. slēan, anord. slā, schwed. slå, got. slahan (germ. *slahan). Auf grammatischem Wechsel zwischen h und g beruhen Präteritalformen wie ahd. sluog, asächs. aengl. slōg, denen im Nhd. die Präsensformen und der Infinitiv angeglichen werden; s. auch ↗Schlag, ↗Schlegel neben ↗Schlacht und ↗Geschlecht. Außergerm. Vergleichsmöglichkeiten bietet lediglich das Kelt. mit mir. slacc ‘Schwert’, ir. slacaire ‘Schläger’, mir. slachta ‘geschlagen’, ir. slacht ‘gute Erscheinung, von gutem Schlag’, gäl. slachdaim ‘schlage mit dem Hammer’, so daß eine Wurzel ie. *slak- ‘schlagen, hämmern’ angesetzt werden kann. Schläger m. ‘wer schlägt, wer jmdn. tötet’, ahd. irslahāri (8. Jh.), mhd. slaher, frühnhd. totslaher, -slager, -sleger (15. Jh.); auch ‘Raufbold’ (seit 17. Jh.). Schlägerei f. ‘Prügelei’ (wohl 15. Jh.), ‘Duell’ (17. Jh.). abschlagen Vb. ‘mit einem Hieb loslösen, lostrennen, abwehren, ablehnen’, ahd. abaslahan ‘abhauen, abschneiden’ (10. Jh.), mhd. abeslahen, auch ‘abschlachten, in Abzug bringen, vergüten, zurückweisen’; abschlägig Adj. ‘ablehnend’ (15. Jh.); Abschlag(s)zahlung f. ‘erster Teil einer abzugeltenden Summe, Teilzahlung’ (18. Jh.). anschlagen Vb. ‘anstoßen, mit Nägeln anhängen, gut wirken, bellen’, ahd. anaslahan (10. Jh.), mhd. aneslahen ‘an jmdn. oder etw. schlagen, anstoßen, mit Schlägen angreifen, durch Schlagen befestigen, rauben, anstiften, berechnen’; veranschlagen Vb. ‘taxieren’ (19. Jh.); Anschlag m. ‘Bekanntmachung, auf etw. zielender Gedanke, Plan, Vorhaben, Vorbereitung des Schützen zum Abschießen’, auch (seit 15. Jh.) ‘Attentat’, ahd. anaslag ‘Hieb, Stoß, Schlag’ (11. Jh.), spätmhd. aneslac, auch ‘Berechnung’; Voranschlag m. ‘vorläufige Kostenberechnung’ (18. Jh.). aufschlagen Vb. ‘(durch Schlagen) öffnen, aufprallen, auftreffen, einen Preis erhöhen, etw. aufstellen, errichten’, ahd. ūfslahan ‘an etw. schlagen’ (um 900), mhd. ūfslahen, auch ‘errichten, aufschieben, verzögern, anzünden, durch Schlagen öffnen, vorenthalten, den Lohn, Preis erhöhen, im Preis steigen, verzichten’; Aufschlag m. ‘Aufprall, Verteuerung eines Preises, umgeschlagener Teil an Kleidungsstücken’, mhd. ūfslac, auch ‘Aufschub, Verlängerung der Frist, Waffenstillstand’. ausschlagen Vb. ‘Knospen treiben, grün werden, um sich schlagen, durch Schlagen zerstören, mit etw. bedecken, ablehnen’, ahd. ūʒslahan ‘herausbrechen, durch Schlagen zerstören’ (9. Jh.), mhd. ūʒslahen ‘herausschlagen, umhauen, ablehnen, zurückschlagen, ausweisen, verjagen, verbannen, freilassen, zerstören, errichten, nach auswärts schlagen, fliehen’; Ausschlag m. ‘Austrieb der Schweine in die Eichelmast, Herabsinken des Waagebalkens nach der schweren Seite’ (15. Jh.), daher den Ausschlag geben ‘entscheidend sein’ (16. Jh.), ‘Entscheidung, Ergebnis, Erfolg, Ausgang’ (16. Jh.), medizinisch ‘Hautschorf, Erkrankung der Haut’ (17. Jh.), ‘Trieb, Sproß’ (18. Jh.). beschlagen1 Vb. ‘(durch Schlagen) mit etw. versehen, sich überziehen, anlaufen’, ahd. bislahan ‘behauen, tüchtig schlagen, fest-, niederschlagen’ (8. Jh.), mhd. beslahen ‘auf etw. schlagen, schlagend bedecken, mit Beschlag belegen, schlagend auf, an etw. befestigen, umschlagen, umschließen’; ein Pferd beschlagen ‘mit Hufeisen versehen’; beschlagen2 Part.adj. ‘gut versehen sein, bewandert in einer Sache, voller Kenntnisse’ (16. Jh.), eigentlich ‘durch (Metall)beschlag fest und dauerhaft’; Beschlag m. ‘Metallstück als Schutz oder Verzierung, Überzug, Hauch’ (15. Jh.), in Beschlag nehmen (17. Jh.), Beschlag auf etw. legen (18. Jh.), mit Beschlag belegen (19. Jh.) ‘etw. oder jmdn. für sich beanspruchen’. einschlagen Vb. ‘hineinschlagen, durch Schlagen zertrümmern, einwickeln, sich in eine bestimmte Richtung erfolgreich entwickeln, gedeihen’ (15. Jh.); einschlägig Adj. ‘in Betracht kommend’ (Ende 18. Jh.). entschlagen Vb. ‘(sich von einer Sache) frei-, losmachen, verzichten’, mhd. entslahen ‘freimachen, aufheben’. nachschlagen Vb. ‘ähnlich werden, nacharten’ (16. Jh.; vgl. mhd. slahen nāch), ‘in einem Buche suchen und nachlesen’ (17. Jh.). überschlagen Vb. ‘ungefähr berechnen, übereinanderlegen (die Beine)’, reflexiv ‘sich überkugeln’, ahd. ubarslahan ‘herausgehen, sich entfernen, vorzüglich sein, übertreffen’ (um 1000), mhd. überslahen ‘schlagend überziehen, beschlagen, überwältigen, besiegen, in Kürze sagen, erzählen, auslassen, ungefähr berechnen, schätzen, überlegen’. umschlagen Vb. ‘umlegen, umbiegen, zu Boden schlagen, ringsum bedecken, sich ändern (vom Wetter)’, mhd. umbeslahen ‘umgeben, -fassen, -zingeln, niederschlagen, Umschweife machen, sich verbreiten’; Umschlag m. ‘Hülle, Umhüllung, Änderung, umgeschlagener Rand’, auch (seit 17. Jh.) als medizinische Heilpackung, kaufmännisch ‘Umsatz, Vertrieb von Waren’ (16. Jh., nach mnd. ummeslach), mhd. umbeslac ‘Umhüllung, Wendung, Umkehr, Ausflucht’. unterschlagen Vb. ‘unrechtmäßig zurückbehalten, veruntreuen, verheimlichen’, mhd. underslahen ‘beiseite legen, abseits setzen, verbergen, aufgeben, niederschlagen, unterdrücken, überwinden, übertreffen’. verschlagen Vb. ‘mit Brettern abteilen, schließen, versehentlich umblättern, durch widrige Umstände an einen ungewollten Ort gelangen (lassen)’, ahd. firslahan ‘erschlagen, töten, verschließen’ (8. Jh.), mhd. verslahen ‘zerschlagen, verwunden, töten, abhauen, auseinanderschlagen, vertreiben, zurückweisen, wegnehmen, beschmutzen, durch Verschlag absperren’, reflexiv ‘sich verstecken, beschmutzen, entfernen’; verschlagen Part.adj. ‘listig, undurchsichtig, durchtrieben’ (15. Jh.), eigentlich ‘seine Pläne nicht bekanntgebend, versteckend, zurückhaltend’; Verschlag m. ‘durch Bretter(wände) abgetrennter Raum, abtrennende Bretterwand’ (18. Jh.). vorschlagen Vb. ‘einen Plan vorlegen, einen Rat geben und zur Erwägung anbieten’, ahd. furislahan ‘vorher-, vorwegnehmen’ (8. Jh.), mhd. vürslahen ‘treiben, im Übergewicht sein, veranschlagen, rechnen’; Vorschlag m. ‘zu erwägender Rat, Plan, Lehrsatz’ (16. Jh.), mhd. vürslac ‘erster Schlag, Befestigung, einschließende Belagerung, Berechnung als Vorlage’. schlagfertig Adj. ‘bereit zum Losschlagen’ (18. Jh.), ‘um keine Antwort verlegen, witzig’ (19. Jh.). Schlaglicht n. ‘heller Lichtstrahl zum Hervorheben eines einzelnen Gegenstandes’ (18. Jh.), häufig in der Malerei. Schlagschatten m. ‘von einer Person oder einem Gegenstand geworfener, scharf umrissener Schatten’ (18. Jh.). Schlagseite f. ‘Schräglage (eines Schiffs)’ (17. Jh.). Schlagwort n. ‘(schmerzlich) treffendes Wort, prägnanter Ausdruck zur Kennzeichnung einer Zeiterscheinung, Bühnenstichwort’ (18. Jh.), im Bibliothekswesen ‘Stichwort, Kennwort’. Schlagzeile f. ‘hervorgehobene, deutlich gemachte Überschrift’ (um 1880). Schlagzeug n. ‘Ensemble von Schlaginstrumenten’ (20. Jh.); zuvor ‘Geräte zum Einschlagen bzw. zum Beschlagen von Bauteilen’ (16. Jh.). Schlager m. ‘aktuelle, beim Publikum ein- bzw. durchschlagende Musiknummer’, aufgekommen (1881) als Ausdruck der Musikkritik, durch die Tagespresse verbreitet; dann auf andere besonders aktuelle und wirkungsvolle Erscheinungen (Buch, Theaterstück, eine reißend abgehende Ware) übertragen.

Thesaurus

Synonymgruppe
(Kurs) einschlagen · (ein) Ziel verfolgen · ↗(nach etwas) streben · ↗anpeilen
Synonymgruppe
eindrücken · einschlagen · ↗eintreten · ↗einwerfen
Oberbegriffe
Synonymgruppe
(die) Hand erheben (gegen) · (sich) vergreifen an · ↗eindreschen (auf) · ↗einprügeln (auf) · einschlagen (auf) · schlagen  ●  ↗verprügeln  Hauptform · (jemandem) eine Abreibung verpassen  ugs. · (jemandem) rutscht die Hand aus  ugs. · ↗abschwarten  ugs. · draufhauen wie auf kalt Eisen (Verstärkung)  ugs., Redensart · ↗verdreschen  ugs. · ↗verhauen  ugs. · ↗verkloppen  ugs. · ↗vermöbeln  ugs. · ↗versohlen  ugs. · ↗verwichsen  ugs. · windelweich prügeln  ugs.
Assoziationen
  • Klimperer · Tastenquäler · schlechter Klavierspieler  ●  Tastenprügler  ironisch
  • Kleinholz machen aus · krankenhausreif prügeln · krankenhausreif schlagen · zu Mus machen · ↗zusammenhauen  ●  ↗zusammenschlagen  Hauptform · (jemandem) (die) Fresse polieren  derb · alle machen  ugs. · ↗fertig machen  ugs.
  • Prügelei · ↗Prügelorgie · ↗Rauferei · ↗Ringkampf · Tätlichkeiten · handfeste Auseinandersetzung(en) · tätliche Auseinandersetzung  ●  ↗Schlagabtausch (meist fig.)  auch figurativ · ↗Schlägerei  Hauptform · ↗Keilerei  ugs. · ↗Klopperei  ugs. · ↗Raufhandel  geh., veraltend · Raufhändel  geh., veraltend
  • (eine) Tracht Prügel geben · (eine) Tracht Prügel verabreichen · (jemandem) den Hintern versohlen · ↗(jemanden) verprügeln · ↗(jemanden) züchtigen · (jemanden) übers Knie legen · jemanden verkloppen · jemanden vermöbeln · körperlich bestrafen  ●  langen Hafer geben  selten · (jemandem) den Hosenboden strammziehen  ugs. · ↗(jemanden) abreiben  ugs. · jemandem eine Naht verpassen  ugs. · jemanden verbimsen  ugs. · jemanden vertobaken  ugs., norddeutsch · jemanden verwamsen  ugs.
  • Hiebe · Körperstrafe · ↗Prügel · Schläge · Tracht Prügel · ↗Züchtigung · es setzt Prügel · es setzt was · es setzt was mit dem Rohrstock  ●  (die) Jacke voll  ugs. · ↗(eine) Wucht  ugs., regional · (es gibt) langen Hafer  ugs. · (es gibt) was hinter die Löffel  ugs. · (es gibt) was hinter die Ohren  ugs. · ↗Abreibung  ugs. · ↗Dresche  ugs. · ↗Haue  ugs. · Keile kriegen  ugs. · ↗Kloppe  ugs. · ↗Senge  ugs. · den Arsch voll kriegen  derb · langen Hafer kriegen  ugs.
  • Verletzungen zufügen · grün und blau schlagen · ↗misshandeln · übel zurichten
  • eintreten (auf) · ↗zusammentreten
Synonymgruppe
einschlagen (Holz) · ↗ernten (Forstwirtschaft)
Assoziationen
Synonymgruppe
demolieren · einschlagen · ↗entzweischlagen · in Schutt und Asche legen · in Trümmer legen · ↗kaputt machen · ↗kaputtmachen · ↗niederreißen · ↗ramponieren · ↗ruinieren · ↗vernichten · ↗verwüsten · von Grund auf zerstören · ↗zerbrechen · ↗zerfetzen · ↗zerschlagen · ↗zerschmettern · ↗zertrümmern · zuschanden machen  ●  ↗zernichten  veraltet, dichterisch · ↗zerstören  Hauptform · ↗(etwas) plattmachen  ugs. · ↗destruieren  geh. · ↗devastieren  geh. · ↗einhauen  ugs. · ↗himmeln  ugs. · ↗hinmachen  ugs. · in Kleinholz verwandeln  ugs. · kurz und klein schlagen  ugs. · ↗plattmachen  ugs. · ↗schrotten  ugs. · ↗torpedieren  geh., fig. · trashen  ugs. · ↗zerdeppern  ugs. · zerhackstückeln  ugs. · zu Kleinholz machen  ugs. · zu Kleinholz verarbeiten  ugs. · ↗zunichtemachen  geh.
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
einschlagen (Blitz) · fahren in (Blitz)
Synonymgruppe
einhüllen · ↗einpacken · ↗einsacken · einschlagen · ↗eintüten · ↗einwickeln · ↗verpacken
Unterbegriffe
Zitationshilfe
„einschlagen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einschlagen>, abgerufen am 26.05.2019.

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