einschwören

GrammatikVerb
Worttrennungein-schwö-ren
Wortzerlegungein-schwören
Wortbildung mit ›einschwören‹ als Grundform: ↗eingeschworen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
durch Treueschwur binden, verpflichten; vereidigen
b)
zu etw. verpflichten, dazu bringen, jmdn. oder etw. nachdrücklich zu vertreten

Typische Verbindungen zu ›einschwören‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einschwören‹.

Verwendungsbeispiele für ›einschwören‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kürzlich hatten sich die Bayern hier auf die letzten Spiele eingeschworen.
Der Tagesspiegel, 01.05.2005
Aber haben sie sich nicht zu schnell auf eine Lösung eingeschworen?
Die Zeit, 27.01.1999, Nr. 04
Es war alte Schule, eingeschworen auf die Lehre vom »ewigen und unbedingten« Verlagsrecht.
Goldfriedrich, Johann: Geschichte des Deutschen Buchhandels vom Beginn der Fremdherrschaft bis zur Reform des Börsenvereins im neuen Deutschen Reiche. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 4100
Sein Stil ist schwierig zu beschreiben, da er auf keine Doktrin eingeschworen ist.
Letailleur, Paule: Capdevielle. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 9668
Ihrem Rang entsprechend wurden die Funktionäre von oben nach unten auf die neue Linie eingeschworen.
Herbst, Andreas u. a.: Lexikon der Organisationen und Institutionen - S. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 5089
Zitationshilfe
„einschwören“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einschw%C3%B6ren>, abgerufen am 07.04.2020.

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