Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

einsegnen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ein-seg-nen
Wortzerlegung ein- segnen
Wortbildung  mit ›einsegnen‹ als Erstglied: Einsegnung
eWDG

Bedeutung

Religion
a)
einem Jugendlichen zu seinem Eintritt ins Leben den kirchlichen Segen geben, jmdn. konfirmieren
Beispiele:
er wird im Frühjahr eingesegnet
bist du schon eingesegnet?
b)
jmdn., etw. segnen
Beispiele:
das Brautpaar, einen Leichnam, die Grabstätte einsegnen
die neue Wohnung ist eingesegnet worden

Thesaurus

Synonymgruppe
konfirmieren  ●  einsegnen  veraltend
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›einsegnen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einsegnen‹.

Verwendungsbeispiele für ›einsegnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Kirche, in der ich eingesegnet bin, gibt es noch. [Die Zeit, 04.03.1994, Nr. 10]
Ja, mit 14 noch, meine Mutter wollte unbedingt, dass ich eingesegnet werde. [Die Zeit, 15.10.2003, Nr. 42]
Sie brauchten nur am Sonntag vom Kabinett in Bonn eingesegnet zu werden. [Die Zeit, 16.03.1973, Nr. 12]
Mit ihm wurde ich in der reformierten Kirche in Königsberg eingesegnet. [Corinth, Lovis: Selbstbiographie. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1926], S. 30287]
Sie war eben erst eingesegnet, aber einen Topf mit heißem Wasser so wie du heute morgen herein zu bringen, hätte sie nie getan. [Bartz-Friedenau, Marie Luise: Willst genau du wissen, was sich schickt? In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 22476]
Zitationshilfe
„einsegnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einsegnen>.

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