einträglich
GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungein-träg-lich (computergeneriert)
Wortbildung mit ›einträglich‹ als Erstglied: ↗Einträglichkeit
eWDG, 1967

Bedeutung

gewinnbringend, einbringlich
Beispiele:
eine einträgliche Stellung
ein einträgliches Geschäft, Gewerbe
sein einträglicher Posten
einen einträglichen Handel betreiben
die einträglichsten Monate waren für ihn die Sommermonate
seine Werke wurden von Jahr zu Jahr einträglicher
die große Stadt ... wo sich's bequemer und einträglicher im trüben fischen läßt [HeyseI 1,411]

Thesaurus

Synonymgruppe
Gewinn bringend · ↗einbringlich · ↗ergiebig · ↗ertragreich · ↗gewinnbringend · ↗lohnend · ↗lukrativ · ↗profitabel · renditestark (teilweise werbesprachlich) · ↗rentabel · ↗rentierlich · ↗zugkräftig
Assoziationen
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auskommen Betätigungsfeld Devisenquelle Einnahmequelle Erwerbsquelle Erwerbszweig Exportartikel Exportgeschäft Geldquelle Geschäft Geschäfte Geschäftsbeziehungen Geschäftszweig Nebenbeschäftigung Nebenerwerb Nebengeschäft Nebenjob Nebentätigkeit Nebenverdienst Pfründe Posten Privatgeschäfte Schmuggel Schmuggelgeschäft Werbegeschäft Wirtschaftszweig Zubrot Zusatzgeschäft höchst überaus

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einträglich‹.

DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist zwar stressig für die Musiker, aber gleichzeitig auch sehr einträglich.
Bild, 12.03.1998
Einträglich mag das sein, nach dem ausverkauften Saal zu schließen; verdienstlich ist es nicht.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 29.03.1919
So gilt die Ausbildung von Beratern (heute ein einträgliches Therapeutengeschäft) als weniger intensiv, lang und qualifiziert als die der entsprechenden Therapeuten.
Nestmann, Frank: Beratung. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 394
Sie ist nur einträglich bei gutem Vieh und bei gutem Futter.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 951
An den wichtigsten und einträglichsten Tochtergesellschaften aber hielt die A. E. G. um so fester.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 920
Zitationshilfe
„einträglich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einträglich>, abgerufen am 26.06.2017.

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