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einträglich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ein-träg-lich
Wortbildung  mit ›einträglich‹ als Erstglied: Einträglichkeit  ·  mit ›einträglich‹ als Letztglied: uneinträglich
eWDG

Bedeutung

gewinnbringend, einbringlich
Beispiele:
eine einträgliche Stellung
ein einträgliches Geschäft, Gewerbe
sein einträglicher Posten
einen einträglichen Handel betreiben
die einträglichsten Monate waren für ihn die Sommermonate
seine Werke wurden von Jahr zu Jahr einträglicher
die große Stadt … wo sich's bequemer und einträglicher im trüben fischen läßt [ HeyseI 1,411]

Thesaurus

Synonymgruppe
Gewinn bringend · einträglich · ergiebig · ertragreich · gewinnbringend · renditestark (teilweise werbesprachlich) · rentabel · rentierlich · zugkräftig  ●  profitabel  Hauptform · einbringlich  geh. · lohnend  ugs. · lukrativ  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›einträglich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einträglich‹.

Verwendungsbeispiele für ›einträglich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einträglich mag das sein, nach dem ausverkauften Saal zu schließen; verdienstlich ist es nicht. [Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 29.03.1919]
Der Job mag anstrengend sein, langweilig gar, aber er war einträglich. [Die Zeit, 03.11.2004, Nr. 45]
Sein Job ist zwar einträglicher als ihrer, aber weniger sicher. [Die Zeit, 07.04.2003, Nr. 14]
Und nur im Frieden kann man auf Dauer einträglich Handel treiben. [Die Zeit, 07.01.1991, Nr. 01]
Sie ist nur einträglich bei gutem Vieh und bei gutem Futter. [Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 951]
Zitationshilfe
„einträglich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/eintr%C3%A4glich>.

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