einträufeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungein-träu-feln (computergeneriert)
Wortzerlegungein-träufeln
Wortbildung mit ›einträufeln‹ als Erstglied: ↗Einträufelung · ↗Einträuflung
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. in etw. träufeln
Beispiele:
Tropfen ins Auge einträufeln
sie hat sich [Dativ] die Medizin in die Nase eingeträufelt
eine Pipette zum Einträufeln
abwertend, übertragen
Beispiele:
dem Jugendlichen war das Gift unmoralischen Denkens eingeträufelt worden
Man wird das dem Mädchen begreiflich machen, langsam einträufeln, tropfenweise [A. ZweigJunge Frau263]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gift träufeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›einträufeln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es wird anfangs alle zwei Stunden, später in etwas größeren Abständen in das Auge eingeträufelt.
Die Zeit, 15.08.1975, Nr. 34
Wie Gift träufelt sie das Unglück in alltägliche Abläufe ein.
Süddeutsche Zeitung, 18.05.2004
Sie kann kaum mehr sehen und streckt uns Augentropfen entgegen, die wir ihr einträufeln sollen.
Die Zeit, 15.06.2009, Nr. 24
Sie soll nicht mehr gemästet werden, damit Milch für die Bedürftigen herausspringt, ihr soll vielmehr selbst die Milch der frommen sozialen Denkungsart eingeträufelt werden.
Der Tagesspiegel, 16.11.1998
Wenn man Dir mit dem Tropf nicht nur Medikamente, sondern auch Lebensmut und Lebenskraft einträufeln könnte!
Brief von Christa Wolf an Brigitte Reimann vom 1. 10. 1972. In: Brigitte Reimann u. Christa Wolf, Sei gegrüßt und lebe, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1972]
Zitationshilfe
„einträufeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/einträufeln>, abgerufen am 17.02.2019.

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