emporfahren

GrammatikVerb
Worttrennungem-por-fah-ren (computergeneriert)
Wortzerlegungempor-fahren
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben
a)
nach oben fahren, hinauffahren
b)
aufschrecken, auffahren

Thesaurus

Synonymgruppe
auffahren · ↗aufschrecken · ↗aufspringen · emporfahren · ↗emporschnellen · ↗hochfahren · ↗hochschrecken · ↗hochspringen · in die Höhe fahren  ●  (plötzlich) senkrecht im Bett stehen  ugs., fig. · aufspringen wie von der Tarantel gestochen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Sitz fahren plötzlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›emporfahren‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich fuhr empor und fühlte Mamas weiche Hand auf meinem Arm.
Müller-Jahnke, Clara: Ich bekenne. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1904], S. 9224
Seine Hand fährt manchmal zwischen den Stäben der Galeriebrüstung empor.
Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 8943
Man kann in einem der sechs modernen Hotels von Bukavu wohnen und täglich mit dem Wagen hier emporfahren.
Grzimek, Bernhard: Kein Platz für wilde Tiere, Köln: Lingen [1973] [1954], S. 337
Das weiße Tuch fährt empor und gibt die Bühne frei.
Die Zeit, 18.12.2000, Nr. 51
Der Panzerturm ruckt leicht, das Geschützrohr fährt empor, verharrt, senkt sich, gleitet lautlos nach links und bleibt mit kurzem Zittern stehen.
Die Welt, 30.08.2001
Zitationshilfe
„emporfahren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/emporfahren>, abgerufen am 19.06.2019.

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