emporklimmen

Grammatik Verb · klimmt empor, klomm empor, ist emporgeklommen
Aussprache [ɛmˈpoːɐ̯klɪmən]
Worttrennung em-por-klim-men
Wortzerlegung empor-klimmen
Duden GWDS, 1999 und DWDS

Bedeutung

gehoben jmd., etw. klimmt etw., irgendwo empormühsam nach oben, in die Höhe klettern
Beispiele:
Schiller soll den winzigen Turmbau im Garten, in dessen Studierstube man nur über eine Außentreppe emporklimmen konnte, selbst in Auftrag gegeben haben. [Die Welt, 09.05.2005]
übertragen Eine Liane klimmt im tropischen Regenwald aus dem Waldesdunkel bis in die Baumkronen empor und lässt aus luftiger Höhe ihre viele Meter langen Seitenzweige als grünen Girlandenvorhang herunterhängen. [Der Tagesspiegel, 29.12.2002]
im Bild Über die Möglichkeiten, via Studentenverbindungen auf der Karriereleiter emporzuklimmen, bestehen in der Öffentlichkeit völlig falsche Vorstellungen. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.08.1993]
[…] wir klimmen die senkrechte Leiter empor, stehen auf der Brücke, der frische Wind beißt uns ins Gesicht[…] [Berliner Zeitung, 18.05.1991]
Draußen sah ich noch, als ich ihnen folgte, wie sie, ihre Wurfhaken und Pickel benützend, an einer Betonwand empor klommen und in einer Luke verschwanden. [Süddeutsche Zeitung, 29.03.2008] ungültige Schreibung

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›emporklimmen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›emporklimmen‹.

Zitationshilfe
„emporklimmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/emporklimmen>, abgerufen am 14.04.2021.

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