emporkommen

GrammatikVerb
Worttrennungem-por-kom-men
Wortzerlegungempor-kommen
Wortbildung mit ›emporkommen‹ als Erstglied: ↗Emporkömmling
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben
a)
nach oben, in die Höhe kommen; oben wieder zum Vorschein kommen
b)
in Beruf u. Gesellschaft ein höheres Ansehen gewinnen, einen höheren Rang einnehmen

Thesaurus

Synonymgruppe
Karriere machen · ↗aufrücken · ↗aufsteigen · befördert werden · emporkommen · ↗emporsteigen · es zu etwas bringen · höher steigen · ↗vorwärtskommen · zu etwas werden  ●  ↗(sich) verbessern  ugs., fig. · ↗arrivieren  geh. · ↗avancieren  geh., franz.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unter Lorant ist bislang fast keiner der jungen Spieler emporgekommen.
Süddeutsche Zeitung, 25.11.1999
Als ich wieder emporzukommen wage, hält sie den schmalen Kopf schon wieder, schräg, in die Sonne.
Die Zeit, 14.04.1978, Nr. 16
Durch die Erfolge der äußeren Politik ist die demokratische Partei emporgekommen.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 23868
Neben diesen gelehrten Literaturzweigen ist auch die populäre Erzählungsliteratur emporgekommen.
o. A.: A. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 3463
Aber Westernhagen kommt ja heute auch in Nadelstreifen, und die Gäste blicken über ihr Champagner-Glas entzückt zum Förderturm empor.
Die Welt, 17.02.2005
Zitationshilfe
„emporkommen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/emporkommen>, abgerufen am 17.11.2019.

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