emporkriechen

GrammatikVerb
Worttrennungem-por-krie-chen
Wortzerlegungempor-kriechen
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben nach oben, in die Höhe kriechen

Typische Verbindungen zu ›emporkriechen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›emporkriechen‹.

Verwendungsbeispiele für ›emporkriechen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Alte murmelt noch was und kriecht dann in die »Obern« empor.
Christ, Lena: Die Rumplhanni. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1917], S. 17455
Doch dann fiel tagelang der Strom aus, Feuchtigkeit kroch die Wände empor, das Papier wellte sich, die rund 40.000 Bücher schienen dem Untergang geweiht.
Die Zeit, 14.10.2013, Nr. 41
Auch in Piloten krieche nach brenzligen Situationen oft die Angst empor.
Der Tagesspiegel, 08.06.2003
Aber sie kroch weinend vor Angst an ihm empor und starrte ihn wieder an.
Hausmann, Manfred: Abel mit der Mundharmonika. In: ders., Gesammelte Werke, Berlin: Fischer 1983 [1932], S. 131
Und er glaubte zu sehen, wie, von allen Seiten, die verschiedenartigsten Menschen an der Kugel emporkrochen, alle nach einem bestimmten Punkte hin.
Heyking, Elisabeth von: Tschun. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1914], S. 8625
Zitationshilfe
„emporkriechen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/emporkriechen>, abgerufen am 07.04.2020.

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