Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

emporschieben

Grammatik Verb
Worttrennung em-por-schie-ben
Wortzerlegung empor- schieben
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben
a)
nach oben, in die Höhe schieben
b)
sich langsam, vorsichtig schiebend nach oben, in die Höhe bewegen

Verwendungsbeispiele für ›emporschieben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und dann schieben sich auf einmal noch vier andere Masten empor. [Süddeutsche Zeitung, 28.12.2004]
Und jeder der drei Ehrsamen wiegte den Scheitel, schob den bedenklich gesammelten Mund zur gerümpften Nase empor und spreizte achselzuckend die Hand. [Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 687]
Aus dem dichtgedrängten Haufen, der sich allmählich immer näher zur Rednertribüne emporschob, erhoben sich geballte Fäuste. [Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 1845]
Lange Würmer schieben sich aus weißlichen Röhren empor, dazwischen blassrosa Fische, im Hintergrund schießen dunkle Fontänen in die Höhe. [Die Zeit, 09.01.2012, Nr. 02]
Hinter dem Haus muß sich der Mond emporgeschoben haben. [Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 617]
Zitationshilfe
„emporschieben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/emporschieben>.

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