emporschrecken

Grammatik Verb · schreckt empor, schreckte empor, hat emporgeschreckt
Aussprache [ɛmˈpoːɐ̯ʃʀɛkn̩]
Worttrennung em-por-schre-cken
Wortzerlegung empor-schrecken1
ZDL-Verweisartikel

Bedeutung

Synonym zu aufschrecken¹
Beispiele:
Zehn Minuten später wird unweit dieses Geschehens ein Pförtner aus seinem Dämmerstündchen emporgeschreckt. [Berliner Zeitung, 01.06.1957]
übertragen Die Religionsphilosophin Liselotte Richter hatte es geschrieben und in ihren abschließenden Bemerkungen der Hoffnung Ausdruck gegeben, Camus werde es gelingen, »durch das Skandalon seines Absurden den Spießer und Manager unseres Übergangszeitalters emporzuschrecken und ihm die Abgründe unseres Daseins in Sinnlosigkeit und Widerspruch zu zeigen«. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.02.1999]
War es ein Schneesturm oder Lawinengetöse, das mich plötzlich aus den Tiefen meiner grübelnden Sehnsucht emporschreckte? [Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690–1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 5078]
übertragen Vielleicht zahlte der preußische Störenfried auch für die wilde Energie, womit die Fünfmänner in der Kammer die Forderungen des armen Mannes vertraten und durch ihre »Berg«predigten die Besitzenden aus längst verjährter Unantastbarkeit emporschreckten. [Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690–1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 5311]

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Typische Verbindungen zu ›emporschrecken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

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Zitationshilfe
„emporschrecken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/emporschrecken#1>, abgerufen am 23.04.2021.

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emporschrecken

Grammatik Verb · schreckt empor/schrickt empor, schreckte empor/schrak empor, ist emporgeschreckt
Aussprache [ɛmˈpoːɐ̯ʃʀɛkn̩]
Worttrennung em-por-schre-cken
Wortzerlegung empor-schrecken2
ZDL-Verweisartikel

Bedeutung

Synonym zu aufschrecken²
Beispiele:
Um Mitternacht schallt sein schriller Schrei in die Schlafzimmer hinein, sodass die braven Bürger aus ihrem Schlummer emporschrecken. [Der Standard, 02.03.2006]
Ich werde deine Anrufe vermissen, die mich immer gerade dann aus dem Bett emporschrecken ließen, wenn ich mal wieder bis spät in die Nacht gefeiert hatte. [Veit Schumacher – Wenn wenig Worten, viel sagen., 08.02.2012, aufgerufen am 29.04.2016]
Schreiend schrecken Menschen aus dem Schlaf empor, weil sie ein Kribbeln auf der Haut verspüren. [Süddeutsche Zeitung, 27.11.1999]
Ich weiß auch, daß ich aus dem ersten, festen Schlaf emporschreckte, als an eins der Fenster vom Schlafzimmer meiner Eltern geklopft wurde, das neben meinem Zimmer lag. [Hartung, Hugo: Wir Wunderkinder. Düsseldorf: Droste Verl. 1970 [1959], S. 67]
Der Professor schrak fröstelnd empor. Die Birken und Granitblöcke standen schon im vollen Sonnenlicht mit scharfen Schatten. Die fließende Helle der Mittsommernacht war vorüber. [Die Zeit, 13.09.1956]

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Typische Verbindungen zu ›emporschrecken‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›emporschrecken‹.

Zitationshilfe
„emporschrecken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/emporschrecken#2>, abgerufen am 23.04.2021.

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