Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

emporsehen

Grammatik Verb
Worttrennung em-por-se-hen
Wortzerlegung empor- sehen

Verwendungsbeispiele für ›emporsehen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sah scheu an dem fremden Manne empor, der ihr wohl zu vornehm erschien, um mit ihr verwandt zu sein. [Keller, Paul: Ferien vom Ich, München: Bergstadtverl. Korn 1963 [1915], S. 59]
Von da konnte er an der Front des Hauses emporsehen. [Boy-Ed, Ida: Vor der Ehe. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 3264]
Der Wagen hielt, schnell sah sie zu seinem Hause empor; sein Fenster hatte Licht. [Huch, Friedrich: Pitt und Fox, München: Langewiesche-Brandt 1910 [1909], S. 322]
Halb enttäuscht, halb erwartungsvoll sahen die Frageaugen der Kinder noch immer zu mir empor. [Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 1878]
Er saß still und traurig in seinem niedrigen Lehnsessel und sah, als ich vor ihn hintrat, höchst ungnädig zu mir empor. [Ebner-Eschenbach, Marie von: Meine Erinnerungen an Grillparzer. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1916], S. 10987]
Zitationshilfe
„emporsehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/emporsehen>.

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