Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

emporziehen

Grammatik Verb
Worttrennung em-por-zie-hen
Wortzerlegung empor- ziehen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben
a)
nach oben, in die Höhe ziehen
b)
nach oben verlaufen, in die Höhe führen

Typische Verbindungen zu ›emporziehen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›emporziehen‹.

Verwendungsbeispiele für ›emporziehen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Königliche Hoheit zieht sie gütig wieder aus dem Staub empor. [Die Zeit, 09.03.1990, Nr. 11]
Wie eine handgezogene Linie ziehen sie sich in einer rhythmisch bewegten Diagonale an der Wand empor. [Süddeutsche Zeitung, 05.06.2000]
Ihre schmalen, matten Finger ziehen die Decke dicht unters Kinn empor. [Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 19]
Langsam, keuchend unter der schweren Last, zog er ihn zu sich empor. [Courths-Mahler, Hedwig: Ich lasse dich nicht, Augsburg: Weltbild Verl. 1992 [1912], S. 181]
Seine feste, knochige Hand packte den anderen kräftig an und zog ihn zu sich empor. [Langgässer, Elisabeth: Das unauslöschliche Siegel, Hamburg: Claassen 1959 [1946], S. 194]
Zitationshilfe
„emporziehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/emporziehen>.

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