enterben

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ent-er-ben
Wortzerlegung ent- erben
Wortbildung  mit ›enterben‹ als Erstglied: Enterbung
eWDG

Bedeutung

jmdn. von der Erbschaft ausschließen, jmdm. das ihm gesetzlich zustehende Erbe nicht zukommen lassen
Beispiele:
der Vater hatte sich mit dem Sohn überworfen und enterbte ihn
ich werde ihn enterben!
nun [da] seine Frau von der reichen Mutter verstoßen und enterbt worden sei [ RaabeHungerpastorI 1,615]
enterbtvom Schicksal benachteiligt
Grammatik: im Partizip II
Beispiele:
die Entrechteten und Enterbten
Heute sei die materielle Sicherstellung des Arbeiters erreicht, während weite Kreise der Akademikerschaft enterbt seien [ Tageszeitung1954]

Typische Verbindungen zu ›enterben‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›enterben‹.

Verwendungsbeispiele für ›enterben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Tagelang heulte meine Mutter, und sein Vater drohte ihm, ihn zu enterben. [Der Spiegel, 16.02.1987]
Also enterbt ihn der Vater, legen ihn die Frauen herein. [Süddeutsche Zeitung, 10.01.2001]
Als mein Mann es ihnen aber ausführlich erzählt hat, haben sie mich enterbt. [Süddeutsche Zeitung, 12.08.2000]
Am Tag zuvor hatte die Frau gedroht, ihre Tochter zu enterben. [Bild, 25.03.1999]
Da er bei seinem Vater als revolutionärer Jakobiner verleumdet wurde, will dieser ihn nun enterben. [Fath, Rolf: Werke - J. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 6441]
Zitationshilfe
„enterben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/enterben>.

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