entgegeneilen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungent-ge-gen-ei-len
Wortzerlegungentgegen-eilen
eWDG, 1967

Bedeutung

zu jmdm., der sich nähert, eilen
Beispiel:
wir eilten den Gästen entgegen
gehoben, bildlich sich eilend auf etw. zubegeben
Beispiel:
seinem Glück, Untergang entgegeneilen

Typische Verbindungen zu ›entgegeneilen‹

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Verwendungsbeispiele für ›entgegeneilen‹

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Nun eilte er weiter einem Ereignis entgegen, das er selbst vorbereitet hatte und das ihm entglitten war.
Die Zeit, 31.01.2011, Nr. 05
Diesmal eilte eine Mutter mit weinendem Baby im Arm dem Ausgang entgegen.
Süddeutsche Zeitung, 10.09.1994
Echte Ideen schweben als ein fernes Ziel und in der Zukunft stehend der Entwicklung vor und diese eilt ihnen entgegen.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 2909
Seine Tage - so schien es ihm - eilten nicht dem Grabe entgegen wie die Tage aller anderen Menschen.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 408
Hugo Bresser, einen Schirm in der Hand, eilte ihnen entgegen.
Suttner, Bertha von: Martha's Kinder. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 3961
Zitationshilfe
„entgegeneilen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/entgegeneilen>, abgerufen am 06.04.2020.

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