Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

entkrampfen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ent-kramp-fen
Grundformkrampfen
Wortbildung  mit ›entkrampfen‹ als Erstglied: Entkrampfung
eWDG

Bedeutung

etw., jmdn. aus einer Verkrampfung lösen
in gegensätzlicher Bedeutung zu verkrampfen
Beispiele:
Muskeln, Sehnen, die Hände, Fäuste entkrampfen
Er [der Mensch] muß entkrampft und aufgelockert werden, und zu diesem Zweck soll er sich der Ausgleichsgymnastik zuwenden [ Tageszeitung1954]

Typische Verbindungen zu ›entkrampfen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›entkrampfen‹.

Verwendungsbeispiele für ›entkrampfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Endlich hat sich das alles entkrampft – und ausgerechnet jetzt schlagen die beiden zu. [Bild, 06.02.1998]
Aber so schreiben Sie leichter und mit mehr Freude, Sie bekommen mehr Ideen und das Schreiben entkrampft sich. [Der Tagesspiegel, 03.10.2004]
Er brüllt sich blutrot und findet kein Mittel mehr, sich zu entkrampfen. [Die Zeit, 23.10.2007, Nr. 44]
So wird sich wohl in absehbarer Zeit nichts bewegen und nichts entkrampfen. [Die Zeit, 04.03.1977, Nr. 10]
Das Regime fühlt sich sicherer, es hat sich konsolidiert und entkrampft. [Die Zeit, 07.08.1970, Nr. 32]
Zitationshilfe
„entkrampfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/entkrampfen>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
entkorken
entkoppeln
entkommen
entkolonisieren
entkolonialisieren
entkrauten
entkriminalisieren
entkrusten
entkräften
entkuppeln