entkrampfen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungent-kramp-fen
Grundformkrampfen
Wortbildung mit ›entkrampfen‹ als Erstglied: ↗Entkrampfung
eWDG, 1967

Bedeutung

etw., jmdn. aus einer Verkrampfung lösen
Gegenwort zu verkrampfen
Beispiele:
Muskeln, Sehnen, die Hände, Fäuste entkrampfen
Er [der Mensch] muß entkrampft und aufgelockert werden, und zu diesem Zweck soll er sich der Ausgleichsgymnastik zuwenden [Tageszeitung1954]

Typische Verbindungen zu ›entkrampfen‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›entkrampfen‹.

Verwendungsbeispiele für ›entkrampfen‹

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Aber so schreiben Sie leichter und mit mehr Freude, Sie bekommen mehr Ideen und das Schreiben entkrampft sich.
Der Tagesspiegel, 03.10.2004
Endlich hat sich das alles entkrampft - und ausgerechnet jetzt schlagen die beiden zu.
Bild, 06.02.1998
Er brüllt sich blutrot und findet kein Mittel mehr, sich zu entkrampfen.
Die Zeit, 23.10.2007, Nr. 44
Diese Verwandelten lernten manchmal schließlich sogar ihre eigenen Zweifel bezweifeln und wurden "entkrampft".
Buchinger, Otto: Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden als biologischer Weg, Stuttgart: Hippokrates-Verl. 1982 [1935], S. 160
Sie entkrampft uns zu neuer und frischer Unwissenheit, statt uns in Gewißheiten verhärten zu lassen.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 2, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 911
Zitationshilfe
„entkrampfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/entkrampfen>, abgerufen am 08.04.2020.

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