Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

entlocken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ent-lo-cken
Grundformlocken2
eWDG

Bedeutung

etw. aus jmdm. herauslocken
Beispiele:
jmdm. ein Geheimnis, Geständnis, einen wohlgefälligen Blick entlocken
den Zuschauern Beifall entlocken
Helmut hätte ihm gar zu gern einen Ausdruck von Staunen oder Bewunderung entlockt [ SeghersDie Toten6,446]

Thesaurus

Synonymgruppe
(etwas aus jemandem) herausbekommen  ●  (etwas aus jemandem) herauskitzeln  ugs., fig. · (etwas aus jemandem) herauskriegen  ugs. · (jemandem etwas) entlocken  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›entlocken‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›entlocken‹.

Verwendungsbeispiele für ›entlocken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur mühsam ist ihnen zu entlocken, wie sehr sie gelitten haben müssen. [konkret, 1984]
Was er denn überhaupt so am Start gedacht habe, versuchte ihm ein Journalist zu entlocken. [Der Spiegel, 06.08.1984]
Und womöglich könnte es dem menschenscheuen Meister sogar einen Song entlocken. [Die Zeit, 13.06.2011, Nr. 24]
Bloß Arien ließen sich ihm trotz heißesten Bemühens nicht entlocken. [Die Zeit, 19.03.2007, Nr. 12]
Man fängt auch keine Unterhaltungen mit den schon anwesenden Angestellten an oder versucht gar, ihnen Tips über den Chef zu entlocken. [Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 370]
Zitationshilfe
„entlocken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/entlocken>.

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