Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

entmutigen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ent-mu-ti-gen
Wortbildung  mit ›entmutigen‹ als Erstglied: Entmutigung
eWDG

Bedeutung

jmdn. mutlos machen
in gegensätzlicher Bedeutung zu ermutigen
Beispiele:
jmdn. durch eine zu scharfe Kritik in seiner Arbeit entmutigen
das wenig befriedigende Ergebnis entmutigte ihn nicht
durch die anhaltende Unterdrückung war das Volk entmutigt (= ohne alle Hoffnung)

Thesaurus

Synonymgruppe
(den) Wind aus den Segeln nehmen · abschrecken · demoralisieren · demotivieren · einschüchtern  ●  entmutigen  Hauptform · decouragieren  geh. · den Schneid abkaufen  ugs. · den Schneid nehmen  ugs. · ins Bockshorn jagen  ugs.
Synonymgruppe
deprimieren · desillusionieren · entmutigen · enttäuschen · frustrieren · unbefriedigt lassen

Typische Verbindungen zu ›entmutigen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›entmutigen‹.

Verwendungsbeispiele für ›entmutigen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist natürlich klar, daß sehr viele Proteste eingehen werden, aber lassen Sie sich nicht entmutigen. [konkret, 1982]
Ich möchte den Ernst dieses Problems nicht verringern, doch bin ich nicht entmutigt. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1945]]
Und so lässt man sich von derlei Bedenken nicht entmutigen. [Die Zeit, 11.02.2013, Nr. 06]
Doch wenn man diese Frau richtig einschätzt, dürfte sie das kaum entmutigen. [Die Zeit, 17.11.2005, Nr. 47]
Er schaute entmutigt in den trüben Tag, entmutigt in die fremde Straße. [Koeppen, Wolfgang: Tauben im Gras. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1951], S. 35]
Zitationshilfe
„entmutigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/entmutigen>.

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