entpersonalisieren

GrammatikVerb
Worttrennungent-per-so-na-li-sie-ren
Wortzerlegungent-personalisieren
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

vom Bezug auf Einzelpersonen, auf Individuen lösen

Verwendungsbeispiele für ›entpersonalisieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn dort wird gerade in großem Stil ein Label entpersonalisiert.
Die Welt, 29.05.2004
Denn damit hätte er jegliche Zurückweisung aller Frauen gewissermaßen entpersonalisiert, dann wären sie so und nicht anders, für jedermann.
konkret, 1985
Ein Artikel mit dieser Überschrift geriet auf den Index der Kommission, weil darin schwarze Tote entpersonalisiert worden seien.
Die Zeit, 20.11.2000, Nr. 47
Christa Wolf bemühte sich, die Angriffe zu entpersonalisieren, um sie bewältigen zu können.
Der Tagesspiegel, 16.03.2002
Indem nun die Form der Geldleistung seine Pflichten entpersonalisierte, glich sich diese Unverhältnismäßigkeit aus.
Simmel, Georg: Philosophie des Geldes. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1900], S. 15071
Zitationshilfe
„entpersonalisieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/entpersonalisieren>, abgerufen am 07.04.2020.

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