entstammen

GrammatikVerb · entstammte, ist entstammt (Part. Prät. ungebräuchl.)
Aussprache
Worttrennungent-stam-men
eWDG, 1967

Bedeutung

von etw., jmdm. herstammen
Beispiele:
die Idee zu diesem Theaterstück entstammt einem alten Märchen
dieses Wort entstammt der gleichen Wurzel wie das andere
dieser Name entstammt dem Französischen
sie entstammt einem anderen Milieu als er
er entstammte einer alteingesessenen Familie

Thesaurus

Synonymgruppe
(auf etwas) zurückgehen · (auf etwas) zurückzuführen sein · (die) Gründe (dafür) sind in (...) zu suchen · (durch etwas / jemanden) verursacht sein · (einer Sache) geschuldet sein · (einer Sache) zuzuschreiben sein · (in etwas / jemandem) begründet sein · (seine) Ursache haben in · (seinen) Ursprung haben in · ↗(sich einer Sache) verdanken · (sich) erklären (aus / durch) · (sich) herleiten von · Grund dafür ist · Ursache dafür ist · ausgehen von · basieren auf · beruhen auf · die Ursachen (dafür) sind in (...) zu sehen · entstammen · herrühren von · kommen von · liegen an · resultieren aus
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Adel Adelsfamilie Adelsgeschlecht Arbeiterfamilie Bankiersfamilie Bauernfamilie Bürgerfamilie Bürgertum Dynastie Ehe Elternhaus Familie Feder Fundus Gelehrtenfamilie Geschlecht Handwerkerfamilie Juristenfamilie Kaufmannsfamilie Kulturkreis Künstlerfamilie Milieu Mittelschicht Musikerfamilie Nachlaß Oberschicht Offiziersfamilie Patrizierfamilie Zitat mütterlicherseits

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›entstammen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Bilder entstammen natürlich den realen Ereignissen, die in der Region geschehen sind.
Die Zeit, 05.02.2007, Nr. 06
Schließlich entstammen die Religionen ganz unterschiedlichen Kulturen, einige bekämpfen sich sogar hartnäckig.
Der Tagesspiegel, 02.01.2001
Er entstammte einem Haus mit jahrhundertealten politischen Traditionen und war in ihm beheimatet geblieben.
Schaper, Edzard: Der Henker, Zürich: Artemis 1978 [1940], S. 459
Wesen und Art der ethischen Verpflichtungen entstammen Gottes absolut freiem und allmächtigem Willen.
Klein, J.: Ockham. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 13811
Selbst für die Zeit, der diese Stelle vermutlich entstammt, traf dies wohl nur theoretisch zu.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. III, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 44
Zitationshilfe
„entstammen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/entstammen>, abgerufen am 17.10.2019.

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