erbeuten

GrammatikVerb · erbeutete, hat erbeutet
Aussprache
Worttrennunger-beu-ten
Wortbildung mit ›erbeuten‹ als Erstglied: ↗Erbeutung
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. als Beute erringen, gewinnen
Beispiele:
die Armee konnte zahlreiche feindliche Geschütze, Panzer erbeuten
große Schätze wurden von den Piraten erbeutet
die erbeuteten Trophäen wurden im Triumphzug vorbeigetragen
die Aufständischen bewaffneten sich mit den erbeuteten Gewehren

Thesaurus

Synonymgruppe
(einfach) mitnehmen · ↗(sich) (ungerechtfertigterweise) aneignen · ↗(sich) einverleiben · (sich) vergreifen an · (ungerechtfertigterweise) in seinen Besitz bringen · an sich bringen · an sich nehmen · ↗einheimsen · erbeuten · ↗erjagen · zugespielt bekommen  ●  ↗(sich) zueignen  juristisch · ↗kapern  fig. · (einen) Fitsch machen  ugs., rheinisch · (sich an etwas) gesund stoßen  ugs. · ↗(sich) (einfach) nehmen  ugs. · (sich) an Land ziehen  ugs. · ↗(sich) grabschen  ugs. · ↗(sich) grapschen  ugs. · ↗(sich) greifen  ugs. · ↗(sich) gönnen  ugs. · ↗(sich) krallen  ugs. · (sich) reinpfeifen  ugs. · ↗(sich) reinziehen  ugs. · ↗(sich) schnappen  ugs. · (sich) unter den Nagel reißen  ugs. · ↗abgreifen  ugs. · ↗absahnen  ugs. · ↗abstauben (u.a. Sport)  ugs. · ↗einsacken  ugs. · ↗einstreichen  ugs. · ↗ergattern  ugs. · ↗erwischen  ugs. · mitgehen lassen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bande Bankräuber Banküberfall Bargeld Dieb Einbrecher Einbruch Gangster Geldbetrag Geldbörse Geldtransporter Gesamtwert Geschütz Kriegsmaterial Maschinengewehr Raubzug Raubüberfall Räuber Schmuck Tageseinnahme Telefonkarte Tresor Trickdieb Täter Unbekannte ausrauben flüchten vernichten Überfall überfallen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erbeuten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die beiden etwa 30 Jahre alten Täter erbeuteten auf diese Weise bereits rund 8000 Mark.
Süddeutsche Zeitung, 10.10.2001
Obwohl sie ihr Leben aufs Spiel setzten, erbeuteten sie hier nur 40 Mark.
Süddeutsche Zeitung (Morgen), 01.03.1957
Nein, ich meine, sind sie erbeutet, oder woher stammen sie sonst?
o. A.: Einhundertsiebzigster Tag. Mittwoch, 3. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 12475
Im Zimmer von Fred und Kurt hatten sie unseren Groschenvorrat erbeutet.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 425
Diese erbeuteten wohl ein Wildschwein, brieten es aber gleich im Wald und aßen es dort auf.
Grzimek, Bernhard: Kein Platz für wilde Tiere, Köln: Lingen [1973] [1954], S. 200
Zitationshilfe
„erbeuten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erbeuten>, abgerufen am 22.10.2019.

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