erborgen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunger-bor-gen
Wortzerlegunger-borgen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. von jmdm. erborgenetw. von jmdm. borgen
Beispiele:
so erborgte ich gegen die Langeweile irgendein Buch aus der Anstaltsbibliothek [CarossaKindheit186]
seine Würde, sein ganzer erborgter Prunk fiel von ihm ab [Feuchtw.Nero208]
Seine Manieren waren irgendwo her ... erborgt [PolenzBüttnerbauer1,144]

Verwendungsbeispiele für ›erborgen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Immer aber sendet er erborgtes Licht, erborgt von der Sonne, reflektiert vom kalten Gestein, entsprungen aus der Rippe der unfertigen Erde.
Süddeutsche Zeitung, 07.12.2002
Diese erborgte, in der Endrechnung sehr kostspielige Modernität müssen die reichen Marktgesellschaften jetzt hinter sich lassen.
Die Zeit, 19.08.2002, Nr. 33
Das Zeitalter der Aufklärung erborgt sich seinen Geschichtssanspruch von der katholischen Kirche.
Taubes, Jacob: Abendländische Eschatologie, München: Matthes und Seitz, 1991 [1947], S. 79
Zitationshilfe
„erborgen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erborgen>, abgerufen am 05.04.2020.

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