erbrechen

Grammatik Verb · erbricht, erbrach, hat erbrochen
Aussprache 
Worttrennung er-bre-chen
Wortzerlegung er-brechen1
Wortbildung  mit ›erbrechen‹ als Grundform: ↗Erbrechen1
eWDG

Bedeutung

gehoben etw. Verschlossenes gewaltsam öffnen
Beispiele:
eine Tür, den Tresor, Schrank, die Kiste erbrechen
das Schloss, der Automat war von Dieben erbrochen worden
einen Brief, Umschlag, ein Siegel erbrechen
aufgeregt, hastig erbrach sie den Brief

Thesaurus

Synonymgruppe
(Nahrung) nicht bei sich behalten (können) · (etwas) erbrechen · (sich) erbrechen · ↗(sich) übergeben · ↗hochwürgen · ↗speien  ●  Magen(inhalt) oral entleeren  variabel · ↗speiben  österr., bayr. · ↗spucken  regional · (das Essen) kommt oben wieder heraus  ugs. · ↗(sich) auskotzen  derb · Bröckchen lachen  ugs. · brechen  ugs. · ↗göbeln  ugs., regional · ↗kotzen  derb · ↗reihern  ugs. · rückwärts essen  ugs., scherzhaft · ↗vomieren  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›erbrechen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erbrechen‹.

Verwendungsbeispiele für ›erbrechen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Drei Tage lang hatte sie ihr Essen immer wieder erbrochen.
Bild, 23.01.2006
Die letzten beiden Worte erbricht er geradezu in den Saal.
Der Tagesspiegel, 15.09.2000
Ihr war etwas übel, doch hatte sie nicht erbrochen, nur wurde ihr manchmal etwas schwindlig.
Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 271
Sie erbrechen sich, um von neuem essen zu können, sie essen, um sich wieder zu erbrechen.
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 55
Vier oder fünf mußten sich erbrechen, und das rettete ihnen das Leben.
o. A.: Vierundvierzigster Tag. Montag, den 28. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 24597
Zitationshilfe
„erbrechen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erbrechen#1>, abgerufen am 21.01.2021.

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erbrechen

Grammatik Verb · erbricht, erbrach, hat erbrochen
Aussprache 
Worttrennung er-bre-chen
Wortzerlegung er-brechen2
Wortbildung  mit ›erbrechen‹ als Grundform: ↗Erbrechen2

Bedeutungsübersicht+

  1. etw. (zu sich Genommenes unverdaut wieder) herausbrechen
    1. [gehoben] ...
    2. [salopp, übertragen] ⟨bis zum Erbrechen⟩ bis zum Überdruss, ohne Ende
eWDG

Bedeutung

etw. (zu sich Genommenes unverdaut wieder) herausbrechen
gehoben
Beispiele:
der Säugling, Kranke hat mehrmals erbrochen
Blut, Gallensaft erbrechen
Sie erbrach die Speisen, sooft man sie etwas zu essen zwang [ G. Hauptm.Quint1,420]
sich erbrechen
Beispiele:
der, die Seekranke, Betrunkene, Verunglückte musste sich erbrechen (= übergeben)
sie hat sich einige Male heftig erbrochen
salopp, übertragen bis zum Erbrechenbis zum Überdruss, ohne Ende
Beispiele:
er trällerte das Lied bis zum Erbrechen
sie redeten bis zum Erbrechen über dieses Thema
wo wir mit sechs bis zehn Gören ... bis zum Erbrechen spielen mußten [ GrassBlechtrommel58]

Thesaurus

Synonymgruppe
(Nahrung) nicht bei sich behalten (können) · (etwas) erbrechen · (sich) erbrechen · ↗(sich) übergeben · ↗hochwürgen · ↗speien  ●  Magen(inhalt) oral entleeren  variabel · ↗speiben  österr., bayr. · ↗spucken  regional · (das Essen) kommt oben wieder heraus  ugs. · ↗(sich) auskotzen  derb · Bröckchen lachen  ugs. · brechen  ugs. · ↗göbeln  ugs., regional · ↗kotzen  derb · ↗reihern  ugs. · rückwärts essen  ugs., scherzhaft · ↗vomieren  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›erbrechen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erbrechen‹.

Verwendungsbeispiele für ›erbrechen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Drei Tage lang hatte sie ihr Essen immer wieder erbrochen.
Bild, 23.01.2006
Die letzten beiden Worte erbricht er geradezu in den Saal.
Der Tagesspiegel, 15.09.2000
Ihr war etwas übel, doch hatte sie nicht erbrochen, nur wurde ihr manchmal etwas schwindlig.
Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 271
Sie erbrechen sich, um von neuem essen zu können, sie essen, um sich wieder zu erbrechen.
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 55
Vier oder fünf mußten sich erbrechen, und das rettete ihnen das Leben.
o. A.: Vierundvierzigster Tag. Montag, den 28. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 24597
Zitationshilfe
„erbrechen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erbrechen#2>, abgerufen am 21.01.2021.

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