erdröhnen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung er-dröh-nen
Wortzerlegung er-dröhnen
eWDG, 1967

Bedeutung

dröhnend ertönen
Beispiele:
die Glocke, Sirene, der Motor erdröhnte
ein Gewitter […] mit grellen Blitzen und wildem Erdröhnen [C. Hauptm.Einhart2,86]

Verwendungsbeispiele für ›erdröhnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Während im Hintergrund deutsche und russische Chöre erdröhnen, blendet der Film langsam aus.
Die Zeit, 20.05.1966, Nr. 21
Im selben Augenblick aber erdröhnte der stille Nachmittag von einem wilden Geschieße.
Schaper, Edzard: Der Henker, Zürich: Artemis 1978 [1940], S. 261
Der Ritt erdröhnte unter schweren, eisernen Hufen, die Sechzehntel gerieten im Verhältnis zum hurtigen Tempo immer eine Spur zu breit und zu behäbig.
Süddeutsche Zeitung, 07.07.1999
Der voluminöse Baß von Michael Volle erdröhnte gerade an turbulenten Stellen wie im Szymanowski-Moderato unangestrengt, aber fordernd über alles hinweg.
Die Welt, 12.01.2005
Ein von Jupp Hussels verfaßter treffsicherer Dialog läßt das Haus in der Lutherstraße von Gelächter und Beifall erdröhnen.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 06.03.1940
Zitationshilfe
„erdröhnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erdr%C3%B6hnen>, abgerufen am 30.05.2020.

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