ereilen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung er-ei-len
Wortzerlegung er- eilen
eWDG

Bedeutung

gehoben etw. ereilt jmdn.etw. trifft jmdn. plötzlich, hart
Beispiele:
ihn ereilte sein, das gleiche Schicksal
der Tod hat ihn ereilt
Doch vorher ereilte uns ein übles Mißgeschick [ WeitendorfLogbuch168]

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen
Synonymgruppe
bekommen · beziehen · erhalten  ●  (jemandem) zugehen  geh. · (jemandem) zuteil werden  geh. · (jemanden) ereilen  geh., literarisch · abbekommen  ugs. · bedacht werden (mit)  geh. · erlangen  geh. · kriegen  ugs.

Typische Verbindungen zu ›ereilen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ereilen‹.

Verwendungsbeispiele für ›ereilen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach mehr als einem Jahr ereilte das Schicksal jedoch auch sie. [Engler, Wolfgang: Die Ostdeutschen, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1999], S. 304]
Denn das Fach habe in den vergangenen Jahren dasselbe Schicksal ereilt wie andere Wissenschaften auch. [Die Zeit, 15.03.1996, Nr. 12]
Und sie glauben, wer das Virus habe, den ereile ein rascher Tod. [Die Zeit, 07.01.2013, Nr. 01]
Zum Schluss ereilt das Böse den Mann vom Secret Service. [Die Zeit, 19.07.2010, Nr. 29]
Und womöglich würde ihn dort, ohne dass er es bemerkte, der Tod ereilen. [Die Zeit, 16.09.2004, Nr. 39]
Zitationshilfe
„ereilen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ereilen>.

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