erfechten

GrammatikVerb · erficht, erfocht, hat erfochten
Aussprache
Worttrennunger-fech-ten
Wortzerlegunger-fechten
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. erkämpfen
Beispiele:
das Regiment erfocht einen großen Sieg
die einheimische Fußballmannschaft konnte noch einen knappen Sieg erfechten
eines Tages brachte er dem Bäschen Wittib den erfochtenen Gewinn [FedererBerge11]

Typische Verbindungen zu ›erfechten‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erfechten‹.

Verwendungsbeispiele für ›erfechten‹

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Aber den starken und nachwirkenden Sieg erfocht der Dichter für sich allein.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26358
Denn im Volk weiß man gut, was erfochten werden darf und was nicht.
Die Zeit, 28.12.1950, Nr. 52
Köstliche Siege hat er erfochten bei selbständiger Leitung des Gefechts.
Liliencron, Adda Freifrau von: Krieg und Frieden, Erinnerungen aus dem Leben einer Offiziersfrau. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 45222
Als wir am ersten Abend in das Gasthaus traten, trugen wir schwer an der Last der erfochtenen Münzen.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 17717
Er erfocht seinen Wahlsieg 1998 unter anderem unter dem Signum "Innovation".
Der Spiegel, 11.06.2001
Zitationshilfe
„erfechten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erfechten>, abgerufen am 05.04.2020.

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