ergrübeln

GrammatikVerb
Worttrennunger-grü-beln
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. grübelnd ausdenken, ersinnen
Beispiele:
daß sie eine krankhafte Art habe, Dinge zu ergrübeln, die nicht waren [ZahnFrau Sixta213]
als wüßte ich, was ich mir des Nachts ergrüble [JahnnHolzschiff79]

Verwendungsbeispiele für ›ergrübeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Deshalb ergrübeln die Physiker neue Theorien, die sie auch nicht beweisen können.
Der Tagesspiegel, 10.11.2002
Wofür freilich auch an hellem Tag dieser Opferobolus entrichtet werden mußte, hatte noch keiner ergrübelt.
Winckler, Josef: Der tolle Bomberg, Rudolstadt: Greifenverl. [1956] [1922], S. 51
Doch der Mann ergrübelte die Herkunft der Stimme und beschäftigte sich wunschgemäß ausgiebig mit ihrer Person.
Die Zeit, 13.07.1979, Nr. 29
Rund die Hälfte aller Sterne in der Milchstraße, so ergrübelte der kosmologisch programmierte Computer, ist für immer unsichtbar.
Die Zeit, 06.03.1970, Nr. 10
Ihre pfiffigen Sprüche ergrübeln sich die Werber in kleinen, spartanischen "Denkzellen".
Bild, 09.10.1997
Zitationshilfe
„ergrübeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ergr%C3%BCbeln>, abgerufen am 08.04.2020.

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