Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

ergrübeln

Grammatik Verb · ergrübelt, ergrübelte, hat ergrübelt
Worttrennung er-grü-beln
Wortzerlegung er- grübeln
eWDG

Bedeutung

etw. grübelnd ausdenken, ersinnen
Beispiele:
daß sie eine krankhafte Art habe, Dinge zu ergrübeln, die nicht waren [ ZahnFrau Sixta213]
als wüßte ich, was ich mir des Nachts ergrüble [ JahnnHolzschiff79]

Verwendungsbeispiele für ›ergrübeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wofür freilich auch an hellem Tag dieser Opferobolus entrichtet werden mußte, hatte noch keiner ergrübelt. [Winckler, Josef: Der tolle Bomberg, Rudolstadt: Greifenverl. [1956] [1922], S. 51]
Deshalb ergrübeln die Physiker neue Theorien, die sie auch nicht beweisen können. [Der Tagesspiegel, 10.11.2002]
Doch der Mann ergrübelte die Herkunft der Stimme und beschäftigte sich wunschgemäß ausgiebig mit ihrer Person. [Die Zeit, 13.07.1979, Nr. 29]
Rund die Hälfte aller Sterne in der Milchstraße, so ergrübelte der kosmologisch programmierte Computer, ist für immer unsichtbar. [Die Zeit, 06.03.1970, Nr. 10]
Ihre pfiffigen Sprüche ergrübeln sich die Werber in kleinen, spartanischen "Denkzellen". [Bild, 09.10.1997]
Zitationshilfe
„ergrübeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ergr%C3%BCbeln>.

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