erhoffen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunger-hof-fen (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. hoffend erwarten
Beispiele:
von jmdm. Geschenke, ein Erbteil erhoffen
viel vom Leben, eine goldene Zukunft erhoffen
der erhoffte Sieg, Erfolg blieb leider aus
ich erhoffe mir von dem Fest ein großes Vergnügen
sich [Dativ] vom Leben nichts mehr, noch alles erhoffen
Sie hatte geboren, und alles schien seinen erhofften Gang zu nehmen [HagelstangeSpielball17]

Thesaurus

Synonymgruppe
der Hoffnung sein · ↗dürsten · erhoffen · ↗erwarten
Synonymgruppe
(eine) Hoffnung hegen · (einen) Wunsch haben · (er)hoffen · (etwas) erhoffen · (sich) Hoffnungen machen (auf) · (sich) erhoffen · ↗(sich) wünschen · ↗erträumen  ●  ↗träumen (von)  fig. · (einen) Wunsch hegen  geh.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufklärung Aufschluß Aufschwung Befürworter Belebung Besserung Einnahme Einsparung Entlastung Erkenntnis Ermittler Forscher Hinweis Impuls Mehreinnahme Rückenwind Schub Signalwirkung Steigerung Stärkung Unterstützung Verbesserung Vorteil Wissenschaftler dadurch darüber davon man viel was

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erhoffen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Davon erhofft sich die Bank zusätzliche Einsparungen in Höhe von 700 Millionen Euro.
Der Tagesspiegel, 27.09.2002
Empirische Arbeiten ohne Mut zur Theorie sind wissenschaftlichen Vergleichen wenig förderlich, und gerade die muss man sich von der Forschung der nächsten Jahre erhoffen.
Süddeutsche Zeitung, 27.05.2002
Nein, nein, von dort hattet Ihr damals nichts zu erhoffen.
o. A.: Kundgebung in Prachatitz: Feierliche Eingliederung des Böhmerwaldgebietes in den Gau "Bayerische Ostmark" der NSDAP, 22.01.1939
Aber ich erhoffte es mir immer ihm zuliebe, daß er sich besinnen würde, wer er sei und wer ich sei!
Altenberg, Peter: Mein Lebensabend, Mein Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 9245
Meist wird er es aber doch ahnen oder mindestens recht sehnlich erhoffen.
Rafaeli, Max u. Le Mang, Erwin: Ueber die Liebe. In: Das große Aufklärungswerk für Braut- und Eheleute, Dresden: Buchversand Gutenberg o.J. 1933 [1927], S. 116
Zitationshilfe
„erhoffen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erhoffen>, abgerufen am 22.04.2019.

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