Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

erinnerbar

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung er-in-ner-bar
Wortzerlegung erinnern -bar
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

sich in die Erinnerung zurückrufen lassend

Verwendungsbeispiele für ›erinnerbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und ein Vierteljahrhundert später scheinen die Bedenken der ersten Tage kaum mehr erinnerbar. [Die Zeit, 17.06.1994, Nr. 25]
Gute wirtschaftliche Zeiten waren erinnerbar, kurz vor dem 11. September galt unbefangener Hedonismus als durchaus salonfähig. [Der Tagesspiegel, 29.03.2005]
Daher könnte man sich für unser Paradies, das einen erinnerbaren Anfang gehabt hat, in absehbarer Zeit auch ein Ende vorstellen. [Die Welt, 27.10.2001]
Nicht ganz so lange, aber ebenfalls schon seit schwer erinnerbaren Zeiten benutzt die FDP dieses Dreikönigstreffen als Bühne für den politischen Aufgalopp des neuen Jahres. [Der Tagesspiegel, 05.01.2000]
Die Stimmung ist positiv, das Gehirn immens aufnahmefähig, der behandelte Stoff wird gefühlsmäßig eingewebt und ist deshalb für das episodische Gedächtnis leichter erinnerbar. [Die Welt, 24.07.2004]
Zitationshilfe
„erinnerbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erinnerbar>.

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