erinnerlich

GrammatikAdjektiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache
Worttrennunger-in-ner-lich
eWDG, 1967

Bedeutung

in der Erinnerung vorhanden, noch bekannt
Beispiele:
das Ereignis ist mir noch gut, deutlich erinnerlich
sein Name, Gesicht ist mir nicht mehr erinnerlich
es wird ihnen erinnerlich sein, dass ...
wie erinnerlich, hatten wir im vorigen Jahr den bisher kältesten Winter dieses Jahrhunderts
ihrem späteren, mir erinnerlichen Wesen nach [KaschnitzHaus62]

Typische Verbindungen zu ›erinnerlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erinnerlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›erinnerlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die komplette alte Redaktion wird dies bestätigen können, allen ist dies erinnerlich.
Süddeutsche Zeitung, 27.05.2000
Eine spezifische Absicht mit dem Wort »Dezimieren« im Sinne der Vernichtung ist mir nicht erinnerlich.
o. A.: Einhunderteinundfünfzigster Tag. Montag, 10. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 23625
Es war mir dieses Schreiben auch in keiner Weise, und es ist mir auch jetzt nicht irgendwie erinnerlich.
o. A.: Einhunderteinundvierzigster Tag. Mittwoch, 29. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 10771
Wenigstens ist es mir nicht erinnerlich, von einem solchen Fall gehört zu haben.
May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 113
Jedenfalls ist nicht erinnerlich, dass schon einmal ein Politiker darum gebuhlt habe, die Verantwortung für einen Misserfolg übernehmen zu dürfen.
Der Tagesspiegel, 03.10.2000
Zitationshilfe
„erinnerlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erinnerlich>, abgerufen am 07.04.2020.

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