erkämpfen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung er-kämp-fen
Wortzerlegung er- kämpfen
eWDG

Bedeutung

etw. durch Kampf gewinnen
Beispiele:
die Armee hat den Sieg erkämpft
den Frieden, Fortschritt muss man erkämpfen
sich [Dativ] unter schweren Mühen Anerkennung, sein Recht erkämpfen
der Sportler konnte sich eine Medaille, den ersten Platz, einen Titel erkämpfen
umgangssprachlichdie Theaterkarte habe ich mir schwer erkämpfen müssen

Typische Verbindungen zu ›erkämpfen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erkämpfen‹.

Verwendungsbeispiele für ›erkämpfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beim letzten Rennen hat er nur den zweiten Platz erkämpft. [Trott, Magda: Puckis neue Streiche, Stuttgart: Titania (1951) [1920], S. 134]
Niemand erkämpft das N., sondern er besitzt es bereits; nur bleibt es ihm solange verborgen, als ihm noch nicht die volle Erkenntnis aufgegangen ist. [Glasenapp, H. von: Nirvâna. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 13612]
Die neue Regierung hat uns Rechte gegeben, und diese Rechte sollten wir jetzt erkämpfen, denn viele stehen nur auf dem Papier. [Hilsenrath, Edgar: Das Märchen vom letzten Gedanken, München: Piper 1989, S. 365]
Seine Forschungen muss er eben erkämpfen, und dann will er auch optisch etwas hermachen. [Die Zeit, 04.11.1999, Nr. 45]
Aber die Ämter, die wir nun bekleiden, haben wir uns selbst erkämpft. [Die Zeit, 03.01.2011, Nr. 01]
Zitationshilfe
„erkämpfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erk%C3%A4mpfen>.

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