erkämpfen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung er-kämp-fen
Wortzerlegung er-kämpfen
eWDG

Bedeutung

etw. durch Kampf gewinnen
Beispiele:
die Armee hat den Sieg erkämpft
den Frieden, Fortschritt muss man erkämpfen
sich [Dativ] unter schweren Mühen Anerkennung, sein Recht erkämpfen
der Sportler konnte sich eine Medaille, den ersten Platz, einen Titel erkämpfen
umgangssprachlichdie Theaterkarte habe ich mir schwer erkämpfen müssen

Typische Verbindungen zu ›erkämpfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erkämpfen‹.

Verwendungsbeispiele für ›erkämpfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was sich nach einem deutlichen Sieg anhört, war in Wirklichkeit jedoch hart erkämpft.
Süddeutsche Zeitung, 08.10.2004
Die neue Regierung hat uns Rechte gegeben, und diese Rechte sollten wir jetzt erkämpfen, denn viele stehen nur auf dem Papier.
Hilsenrath, Edgar: Das Märchen vom letzten Gedanken, München: Piper 1989, S. 365
Der Schatten des Vaters lastete auf ihm; nur langsam erkämpfte er sich seinen eigenen Platz.
Die Zeit, 22.05.1964, Nr. 21
Beim letzten Rennen hat er nur den zweiten Platz erkämpft.
Trott, Magda: Puckis neue Streiche, Stuttgart: Titania (1951) [1920], S. 134
Auch ein Mann von niederem Rang konnte sich also gegen Unrecht auflehnen und sein Recht erkämpfen.
Wilson, John A.: Ägypten. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 5209
Zitationshilfe
„erkämpfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erk%C3%A4mpfen>, abgerufen am 07.03.2021.

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