erlebnisstark
GrammatikAdjektiv
Worttrennunger-leb-nis-stark (computergeneriert)
WortzerlegungErlebnisstark
eWDG, 1967

Bedeutung

stark an Erlebnissen
Beispiel:
erlebnisstarke Bücher
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Deutsche Bädertag will im Ostseebad mit erlebnisstarken Angeboten die Kurkrise überwinden
Süddeutsche Zeitung, 07.10.1997
Da ist der Winter eine klare und erlebnisstarke Zeit, die auch junge Aktive anzieht.
Der Tagesspiegel, 05.03.1999
Es ist für den großen Schwung der Religionspädagogik Kabischs kennzeichnend, daß er einer erlebnisstarken Darstellung religiöser Ereignisse und Persönlichkeiten zutraut, daß sie religiöses Leben in den Schülern weckt.
Bergmann, B.: Religionspädagogik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 31654
Mochten ihm eine Ansicht oder eine Sache oder auch eine Person noch so konträr erscheinen, sein Interesse und manchmal auch seine Neugierde, in jedem Fall: sein beweglicher Geist und seine erlebnisstarke Seele überwanden voll Leichtigkeit und Elan solche Sperrungen mit Toleranz aus Souveränität.
Die Zeit, 14.04.1961, Nr. 16
Würde schon jedem anderen die plötzliche Einsamkeit nach dem brausenden Geschehen auf die Nerven gegangen sein und tiefe Niedergeschlagenheit die übergroße Spannung abgelöst haben, wieviel mehr mußte bei dem erlebnisstarken, impulsiven, aber auch zu Depressionen neigenden Luther die Einsamkeit der Wartburg Krisen auslösen.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 6804
Zitationshilfe
„erlebnisstark“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erlebnisstark>, abgerufen am 22.01.2018.

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