ermächtigen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunger-mäch-ti-gen (computergeneriert)
Grundformmächtig
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdm. die Befugnis, Vollmacht erteilen, etw. zu tun
Beispiele:
die Regierung hatte ihren Botschafter ermächtigt, das Abkommen zu unterzeichnen
das Parlament ermächtigte den zuständigen Minister, die Steuerreform durchzuführen
nach diesem Paragraphen ist ein Polizist ermächtigt, im Notwehrfall von der Schusswaffe Gebrauch zu machen

Thesaurus

Synonymgruppe
autorisieren · ↗befugen · ↗berechtigen · ↗bevollmächtigen · ermächtigen · ↗legitimieren  ●  ↗mandatieren  veraltet
Synonymgruppe
befähigen · ↗bevollmächtigen · ermächtigen · in die Lage versetzen

Typische Verbindungen zu ›ermächtigen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Abwehrmaßnahme Bundesgesetz Bundesgesetzgeber Bundesminister Bundesministerium Bundesrat Dekret Eingreif Erlaß Forst Gewaltanwendung Gläubigerausschuss Hauptversammlung Landesregierung Ministerrat Nationalbank Nato-Rat Notverordnung Rechtsverordnung Reichsgesetz Reichsminister Reichsregierung Reichswirtschaftsminister Resolution Rückkauf Sicherheitsrat UN-Sicherheitsrat Verordnung Vorratsbeschluß Vorstand

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ermächtigen‹.

Verwendungsbeispiele für ›ermächtigen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Papier ermächtigt die Regierung, mit der Vorbereitung für den Abbau von Siedlungen zu beginnen.
Die Welt, 07.06.2004
Er ermächtige die Länder lediglich, den Lehrern diesen begehrten Status zu verleihen.
Der Tagesspiegel, 04.12.1996
Oder sie sollen sich gegenseitig ermächtigen, mit ihrem Arzt zu sprechen.
o. A.: Das Lexikon der Hausfrau, Berlin: Ullstein 1937 [1932], S. 116
Wenn Sie heute danach gefragt werden sollten, so sind Sie ermächtigt, in meinem Namen eine solche Erklärung abzugeben.
Friedländer, Hugo: Die Vorgänge in der Provinzial-Arbeitsanstalt zu Brauweiler vor Gericht. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 28966
Der Denker wird sich fragen lassen müssen, ob er bedacht hat, wodurch er selbst denn zum Reden ermächtigt ist.
Fuchs, E.: Logos. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 29413
Zitationshilfe
„ermächtigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erm%C3%A4chtigen>, abgerufen am 23.01.2020.

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