eroberungssüchtig

Grammatik Adjektiv
Worttrennung er-obe-rungs-süch-tig
Wortzerlegung Eroberung-süchtig
eWDG, 1967

Bedeutung

siehe auch eroberungslustig
Beispiel:
Angriffe eines eroberungssüchtigen Volkes [DiesterwegSchriften1,93]

Verwendungsbeispiele für ›eroberungssüchtig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eroberungssüchtige Nachbarn teilten unser Land unter sich und beherrschten es lange Jahre.
Die Zeit, 14.10.1966, Nr. 42
Wahrscheinlich kommt es überhaupt viel mehr auf dieses Schauen mit gütigen Augen an als auf das mißtrauische oder eroberungssüchtige Spähen, das uns geläufig ist.
Die Zeit, 19.03.1953, Nr. 12
Und die bot Ihrer Majestät eroberungssüchtigen Untertanen ausgerechnet die kleine Schweiz mit ihren hohen Bergen.
Der Tagesspiegel, 29.01.1999
Mit der Zähigkeit seiner ganzen Lebenskraft glaubt es jetzt an den endlichen Sieg der Verbündeten über die eroberungssüchtigen Deutschen und Magyaren.
Bodenreuth, Friedrich [d.i. Jaksch, Friedrich]: Alle Wasser Böhmens fließen nach Deutschland, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1938 [1937], S. 132
Zitationshilfe
„eroberungssüchtig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/eroberungss%C3%BCchtig>, abgerufen am 30.05.2020.

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