erschrecklich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunger-schreck-lich
Wortzerlegungerschrecken1-lich
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltet schreckenerregend, schrecklich
Beispiele:
altertümelnd, spöttischeine erschreckliche Tragödie, Geschichte
sie [die Hunde] erhuben ein erschreckliches Geheul [StormAquis submersus3,219]
daß er in der ersten Zeit ihrer Bekanntschaft erschrecklich (= über die Maßen, sehr) in sie verliebt gewesen sei [RaabeHungerpastorI 1,485]

Verwendungsbeispiele für ›erschrecklich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist ein greulicher und erschrecklicher Handel gewesen, dort unten.
Perutz, Leo: Die dritte Kugel, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1988 [1915], S. 306
Denn bei all ihrer erschrecklichen Natürlichkeit befinden sie sich in keinem erlebnisfähigen Zustande.
Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 347
Auf einer kolorierten Zeichnung aus dem Jahre 1585 entschwindet eine "erschreckliche Wundergeburt" gar als schweifwedelndes Tier unter dem Kamin.
Süddeutsche Zeitung, 26.08.2002
Und während nach mittelalterlicher Lehre Christus nie gelacht hat, gibt sich Fischart "erschrecklich lustig" und bedenkt sogar den heiligen Stand der Ehe mit Ironie.
Der Tagesspiegel, 27.09.1997
Hume, dessen erschrecklichste Geistestat die Kritik des alten Begriffes Ursache war, bringt seine Gedanken über Freiheit und Notwendigkeit mit seinem Ursachbegriff in Verbindung.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 26581
Zitationshilfe
„erschrecklich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erschrecklich>, abgerufen am 06.04.2020.

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