erschwindeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunger-schwin-deln (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend sich etw. durch Gaunerei, Betrug verschaffen
Beispiele:
sich [Dativ] ein Darlehen, eine Rente, Geld erschwindeln
Er [Flachsmann] hat sein Amt durch die Papiere seines Bruders erschwindelt [O. ErnstFlachsmannIII 10]

Thesaurus

Synonymgruppe
erschleichen · erschwindeln
Synonymgruppe
(für sich) organisieren · ↗(sich) ergaunern · ↗(sich) erschleichen · (sich) erschwindeln
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufenthaltserlaubnis Darlehen Geld Höhe Kredit Million Millionenbetrag Millionenhöhe Paß Rentnerin Sozialhilfe Subvention Summe Unterlage insgesamt rund

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erschwindeln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So reifte die Idee, das Geld bei Hagen zu erschwindeln.
Die Welt, 10.01.2005
Er soll ein Darlehen über heute umgerechnet 150 Millionen Mark von einer staatlichen Bank erschwindelt haben.
Süddeutsche Zeitung, 31.05.2000
Dabei mußte er zugeben, daß er sich diese Auszeichnung erschwindelt hatte.
Die Zeit, 02.06.1978, Nr. 23
Während dieser Zeit erschwindelte er sich eine monatliche Sozialhilfe von 320 Euro im Monat.
Bild, 16.06.2004
Auf dieselbe Weise erschwindelte er ungefähr 300000 Kronen auch von fremden Personen.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 04.03.1913
Zitationshilfe
„erschwindeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erschwindeln>, abgerufen am 23.03.2019.

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