Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

erspielen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung er-spie-len
Wortzerlegung er- spielen

Bedeutungsübersicht+

  1. etw. durch Spielen gewinnen
    1. a) ...
    2. b) ...
eWDG

Bedeutung

etw. durch Spielen gewinnen
a)
Beispiel:
die Mannschaft hat (sich) [Dativ] beim (Fußball)pokalspiel einen guten Erfolg, den Sieg erspielt
b)
Beispiel:
der junge Pianist hat (sich) [Dativ] den ersten Preis im Chopin-Wettbewerb erspielt

Typische Verbindungen zu ›erspielen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erspielen‹.

Verwendungsbeispiele für ›erspielen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit fünfzehn Jahren erspielte sie sich einen brillanten ersten Preis. [Wolfensberger, Rita: Haskil. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 5973]
Bei hochsommerlichen Temperaturen vermochte sich jedoch keine der beiden Teams hochkarätige Chancen zu erspielen. [Die Zeit, 19.08.2012 (online)]
Er hatte schon mehr Chips erspielt als seine beiden Gegner zusammen. [Die Zeit, 09.11.2011 (online)]
Die Löwen waren zwar bemüht, doch klare Chancen erspielten sie sich nicht. [Die Zeit, 14.10.2011 (online)]
Danach wirkten die deutschen Spieler nervös, sie taten sich weiter schwer, Chancen zu erspielen. [Die Zeit, 03.08.2010 (online)]
Zitationshilfe
„erspielen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erspielen>.

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